Carl Eberhard Löhr

* 11.06.1763 in Leipzig
† 29.04,1813 in Leipzig

Carl Eberhard Löhr war der Sohn des Leipziger Ratsherren Eberhard Heinrich Löhr und seiner Gattin Rahel Charlotte Barthel.

Im Jahre 1786 trat Löhr der Freimaurerloge »Minerva zu den drei Palmen« bei. Seine Aufnahme zu den Freimaurern erfolgte bereits zuvor in Zürich. In der Loge traf er auch mit seinem zukünftigen Schwiegervater, den Kupferstecher und Lehrer der Leipziger Zeichenakademie, Johann Friedrich Bause zusammen.

Löhr heiratete die als Malerin und Kupferstecherin tätige Juliane Wilhelmine Bause kurze Zeit darauf und schon 1790 wurde die Tochter Henriette geboren.

Im Jahre 1800 gründete Carl Eberhard Löhr die mit 1.500 Gulden ausgestattete Stiftung für »preßhafte arme Bergleute«.

Der Bankier war auch Besitzer einer umfangreichen Kunst- und Gemäldesammlung. Auch ein von Johann Heinrich Tischbein gefertigtes Familienporträt, das heute zum Sammlungsbestand des Leipziger Museums der Bildenden Künste gehört. Ebenfalls enthielt die Sammlung Löhrs zahlreiche altdeutsche Grafiken, die aus dem Besitz des Schwiegervaters und Freundes Johann Friedrich Bause stammten.

Über die Familie seines Schwiegervaters Bause stand Löhr nun auch mit Johann Wolfgang von Goethe in Kontakt. So stammte auch der künftige Ehemann von Löhrs einziger Tochter Henriette, Johann Georg Keil aus dem Weimarer Kreisen. Im Jahre 1814 heirateten sie..

Der Bankier Carl Eberhard Löhr starb im Jahre 1813 in seiner Heimatstadt Leipzig.


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