Elisabeth von Adlerflycht

* 23.09.1775 in Frankfurt am Main
† 15.03.1846 in Frankfurt am Main

Elisabeth von Adlerflycht wurde am 23.09.1775 in der Freien Reichsstadt Frankfurt am Main geboren. Ihr Vater war der

Sie lernte unter der Anleitung von Johann Daniel Bager, der mit Stilleben und Portraits bekannt wurde, lernte Adlerflycht schon in ihrer Kindheit Zeichnen und Malen. Sie galt bereits in jener Zeit als sehr talentiert.

Auch nach ihrer Hochzeit mit den späteren Frankfurter Senatoren Justinian von Adlerflycht blieb sie ihrer malerischen Neigung verbunden.

Sie malte In Aquarell- und Öl. Als Motive bevorzugte sich Blumen, Früchte aber auch Landschaften und Portraits. Sie malte aber auch andere Genrestücke nach Vorlagen anderer Meister oder aus der Natur heraus.

Während einer Rheinfahrt im Jahre 1811 fertige sie ein Panorama des Rheintals zwischen der Nahemündung bis zur Mosel, welches sie später auch kolorieren ließ. Im Jahre 1823 ließ der Verleger Cotta das Werk in einer Lithographie erscheinen, die der Theatermaler  Keller anfertigte. Später veröffentlichte auch Friedrich Wilhelm Delkeskamp ein Panorama des Mittelrheins.

Elisabeth von Adlerflycht besaß auch ein kleines, nach den Maßstäben der Zeit geschmackvolles, Gemäldekabinett.

Aus Ihrer Ehe mit Justinian von Adlerflycht Entstammten insgesamt vier Kinder hervor. Der einzige Sohn und eine Tochter starben im Kleinkind- bzw. Säuglingsalter. Die älteste Tochter Johanna Maria Sophia von Adlerflycht (1801-1838) heiratete den Verleger Johann Georg von Cotta (1796-1863) während die zweitälteste Tochter Christine Philippine Luise Thekla (1805-1876) die Ehe mit dem Diplomaten Christoph Conrad von Thiemen (1804-1884) einging und ab 1840 den Namen Adlerflycht weiterführte.

Elisabeth von Adlerflycht starb am 15.03.1846 in ihrer Heimatstadt Frankfurt an Main und wurde neben ihrem Mann auf den alten Frankfurter Friedhof in der Familiengruft beigesetzt.


Letzte Änderung der Seite: 06. 03. 2021 - 00:03

Vielen Dank für Dein Feedback

Vielen Dank für Dein Feedback, wir werden dieses nutzen um uns weiterzuentwickeln.