Anton Probsthan
* 13.01.1792 in Strelitz [heute: Strelitz-Alt, Ortsteil von Neustrelitz, Deutschland]
† 31.12.1882 in Fürstenberg/Havel
Evangelischer Theologe, Pädagoge und Freiwilliger im Lützowschen Freikorps. Probsthan verbindet in seiner Person drei Stränge der deutschen Geschichte des frühen 19. Jahrhunderts: den Freiwilligenkrieg gegen Napoleon 1813, die Gründung der Urburschenschaft 1815 und – über ein spät verfasstes Erinnerungsmanuskript – die bis heute umstrittene Entstehungsgeschichte der Farben Schwarz-Rot-Gold. Als einer der wenigen Augenzeugen des Todes Theodor Körners hat er der Körner-Forschung eine ihrer wichtigsten Quellen hinterlassen.
Herkunft und frühe Jahre
Adam Johann Anton Friedrich Probsthan1 wird in der Landstadt Strelitz2 im Herzogtum Mecklenburg-Strelitz geboren. Sein Geburtstag ist der 13. Januar 17923. Sein Vater ist der evangelische Theologe Johann Christian Probsthan (1768–1842), Erster Pastor in Strelitz; seine Mutter Caroline Henriette, geborene Pfitzner, stirbt 1810.4
Auch die Rufnamenform ist erläuterungsbedürftig: In Teilen der Literatur begegnet die Form »Adam Probsthan«. Maßgeblich ist demgegenüber der Rufname Anton, unter dem Probsthan geführt wird und mit dem er selbst zeichnet.4
Ab 1801 wächst Probsthan bei den Großeltern auf – der Großvater ist Prediger in Derenburg bei Halberstadt im Harz. Ab 1806 besucht er die dortige Domschule und kehrt im Jahre 1808 nach Mecklenburg zurück. Er besucht dort das Gymnasium Carolinum in Neustrelitz. Zu Michaelis 1811 – der 29. September ist einer der traditionellen Termine des akademischen Jahres – besteht er das Abitur.
Im selben Jahr nimmt er an der Universität Jena das Studium der Evangelischen Theologie auf und tritt 1812 der Corpslandsmannschaft Vandalia bei.5 Landsmannschaften sind studentische Verbindungen, die ihre Mitglieder nach regionaler Herkunft gruppieren – für die Zeitgenossen zunehmend ein Sinnbild der staatlichen Zersplitterung Deutschlands. Gerade die Jenaer Vandalia entwickelt jedoch früh patriotische Züge: In der Nacht vom 5. auf den 6. September 1812 richtet sie auf der Kunitzburg ein Fest mit Feuer, Liedern und Reden aus, das in der Literatur als erstes deutsch-patriotisches Studentenfest des 19. Jahrhunderts gilt.
Im Lützowschen Freikorps 1813
Nach dem Untergang der Grande Armée in Russland und dem Aufruf Friedrich Wilhelms III. bricht Probsthan am 16. März 1813 gemeinsam mit weiteren Vandalen von Jena nach Breslau auf. Am 25. März trifft die Gruppe ein und meldet sich als Freiwillige beim Lützowschen Freikorps.
Das von Major Ludwig Adolf Wilhelm von Lützow aufgestellte Freikorps ist ein Sonderfall im preußischen Heerwesen: eine Freiwilligenformation, deren Angehörige keinen Sold beziehen, sich selbst ausrüsten und – anders als die regulären Regimenter – aus allen deutschen Staaten stammen. Die Uniform ist schwarz, weil das Einfärben mitgebrachter Zivilkleidung die einfachste Methode war, ein einheitliches Erscheinungsbild herzustellen; rote Vorstöße (Besatzstreifen an Kragen und Aufschlägen) und messingfarbene Knöpfe kommen hinzu.6 Probsthan steigt zum Oberjäger auf, einem Unteroffiziersrang der leichten Infanterie.
Der Tod Theodor Körners
Am 26. August 1813 wird Probsthan Augenzeuge des Todes Theodor Körners, des Dichters von »Leyer und Schwert« und Leutnants der Lützower Kavallerie. Ein Kommando von etwa 150 freiwillig gemeldeten Lützower Reitern, verstärkt durch eine ähnliche Zahl Kosaken, war vom Dorf Barsow aufgebrochen, um das Korps des Marschalls Davout bei Schwerin zu umgehen und an der Landstraße Gadebusch–Schwerin französische Proviantzüge abzufangen. Im Forst Rosenow bei Lützow wird Körner tödlich getroffen. Probsthan gehört zu denjenigen, die ihn in Wöbbelin beisetzen.
Sein Bericht darüber, verfasst Jahrzehnte später, gehört zu den drei Darstellungen, die der Körner-Biograph Emil Peschel (1835-1912) als authentisch einstuft – neben denen von Fritz Helfritz und Ferdinand Zenker.7 Probsthan schließt seinen Bericht mit der schroffen Feststellung, sämtliche ihm bekannten Darstellungen des Todes, namentlich die der »Gartenlaube«, seien falsch.
Diese Schärfe hat einen realen Hintergrund: Bereits Peschel und Wildenow (1855-1943) räumen ein, dass die Überlieferungen zu Körners letzten Augenblicken derart auseinandergehen, dass sich das Zutreffende kaum noch ermitteln lässt. Die Legendenbildung um Körners Tod ist bis heute nicht abschließend zu entwirren. Probsthans Bericht ist damit keine Lösung des Problems, sondern eine besonders gut bezeugte Stimme darin. Dieser Bericht ist auch in EPOCHE NAPOLEON als »Augenzeugenbericht von Anton Probsthan über den Tod Karl Theodor Körners«.
Rolle im Zeitalter Napoleons: Mitstifter der Urburschenschaft
Nach dem Waffenstillstand kehrt Probsthan an die Universität zurück. 1814 tritt er der Jenaer Wehrschaft bei, einer studentischen Landwehreinheit.
Am 12. Juni 1815 – während Napoleon in der Herrschaft der Hundert Tage steht und sechs Tage vor Waterloo – lösen die Jenaer Landsmannschaften ihren Senioren-Convent auf und gründen im Gasthaus »Grüne Tanne« in Wenigenjena die Burschenschaft. 143 Stifter sind anwesend; erster Sprecher wird Carl Horn, der letzte Senior der Vandalia. Probsthan gehört mit acht weiteren Vandalen zu den elf Stiftern aus dieser Landsmannschaft.8
Bemerkenswert ist die Verbindung beider Stränge: Von den elf Vandalen unter den Stiftern hatten nach burschenschaftlicher Überlieferung neun im Lützowschen Freikorps gedient. Die Urburschenschaft ist damit personell unmittelbar aus der Freiwilligenbewegung von 1813 hervorgegangen.
Zu Michaelis 1815 schließt Probsthan sein Studium ab.
Berufsweg und Konflikt mit dem Konsistorium
1816/1817 arbeitet Probsthan zunächst als Hauslehrer beim Forstrat von Haugwitz – für Theologiekandidaten der Zeit ein üblicher Zwischenschritt. 1818 wird er zum Rektor der Stadtschule in Fürstenberg9 bestellt, damals eine Landstadt in Mecklenburg-Strelitz. Dieses Amt versieht er über drei Jahrzehnte.
1851 endet seine Laufbahn abrupt. Seine Wahl zum örtlichen Pastor wird vom Konsistorium – der geistlichen Aufsichtsbehörde – wegen seiner kirchenkritischen Haltung nicht bestätigt; zugleich soll er nach den vorliegenden Darstellungen auch im Schuldienst nicht mehr gehalten werden. Er wird mit Jahresbezügen von 700 Talern vorzeitig pensioniert.
Seit 1821 ist Probsthan mit Sofie (Mathilde) Christine, geborene Groth (*1797), verheiratet, der Tochter des Zweiten Pastors in Strelitz Christian Friedrich Groth.10 Das Paar feiert 1881 die Diamantene Hochzeit – nach 60 Ehejahren. Der Burschenschafter und Pfarrer Carl Loholm (1795–1880) sowie der Pädagoge und preußische Provinzialschulrat Adolf Giesebrecht werden seine Schwager.
Die »Genesis der deutschen Tricolore« – eine umstrittene Quelle
Im Ruhestand steht Probsthan in Briefwechsel mit Emil Peschel (1835–1912), der 1875 im Geburtshaus Körners in Dresden-Neustadt das Körner-Museum eröffnet. Probsthan unterstützt ihn bei dessen Einrichtung und bei der Arbeit an der Biographie »Theodor Körner und die Seinen«. Ein Schrank des Museums verwahrt Uniform- und Waffenstücke ehemaliger Lützower – vorzüglich solche aus Probsthans Besitz.11 Zur Diamantenen Hochzeit übersendet ihm das Museum ein Prachtalbum mit photographischen Nachbildungen, gewidmet »Scharnhorsts heilige Scharen und Theodor Körners Manen ihrem Anton Probsthan«.12
Von größerer wirkungsgeschichtlicher Bedeutung ist ein zweiseitiges, handschriftliches und undatiertes Manuskript: die »Genesis der deutschen Tricolore Schwarz-Roth-Gold«. Heinrich von Treitschke (1834-1896) referiert es 1885 im dritten Band seiner »Deutschen Geschichte im neunzehnten Jahrhundert« als Fundstück des Körner-Museums.13 Seither wird es immer wieder herangezogen.
Probsthans These lautet: Die Fahne der Urburschenschaft und mit ihr die Farben Schwarz-Rot-Gold gehen nicht auf die Uniform der Lützower Jäger zurück, sondern auf die Landsmannschaft Vandalia Jena. Da im Text das Jahr 1865 erwähnt wird, muss er danach und vor Mitte der 1870er Jahre entstanden sein.
Diese Aussage steht quer zum Selbstverständnis der Burschenschaft, die ihre Farbtradition traditionell aus dem Freikorps herleitet. Sie steht aber auch nicht deckungsgleich zur heutigen Forschung. Arnold Rabbow (1936-2018) rekonstruiert die Farbgenese folgendermaßen: Die drei Farben entstanden unabhängig voneinander und weitgehend zufällig – Schwarz aus praktischen Gründen der Uniformherstellung, Rot auf Wunsch des preußischen Königs zur Angleichung an reguläre Uniformen, Gold als schlichte Materialfarbe der Messingknöpfe. Die Jenaer Burschenschaft übernahm 1815 zunächst nur Schwarz und Rot als Verbindungsfarben; Gold trat 1816 lediglich als Zierrat hinzu. Erst 1818, bei der Vereinigung zur Deutschen Burschenschaft, schlug ein Student namens Robert Wesselhöft vor, die vermeintlich »alten deutschen Farben« Schwarz-Rot-Gold anzunehmen – abgeleitet aus dem Reichswappen, dem schwarzen, rot bewehrten Adler auf goldenem Schild. Rabbow bezeichnet diese Herleitung ausdrücklich als Irrtum: Das Alte Reich kannte keine Nationalfarben; der Begriff selbst entstand erst mit der Französischen Revolution.14
| Position | These | Quelle |
|---|---|---|
| Burschenschaftliche Tradition | Farben stammen von der Lützower Uniform | verbreitete Überlieferung, von Rabbow als Legende zurückgewiesen |
| Probsthan (nach 1865) | Farben stammen von der Landsmannschaft Vandalia Jena | Manuskript Genesis der deutschen Tricolore |
| Neuere Vexillologie | Farben entstanden getrennt und zufällig; die Trikolore-Deutung entstand 1818 aus einer irrtümlichen Reichswappen-Herleitung | Rabbow 2007 |
Der Probsthan-Text ist als Quelle mit Vorsicht zu behandeln. Ist es doch die Erinnerungsniederschrift eines über Siebzigjährigen, der den Text mehr als ein halbes Jahrhundert später aus den Erinnerungen niederschrieb. Gleichzeitig entstand der Text in einer Zeit, wo die Deutung der Nationalfarben bereits hochpolitisch umkämpft war. Sein Wert liegt weniger in der Faktizität der Aussage als darin, dass hier ein unmittelbar Beteiligter der Gründungsgeneration widerspricht.
Persönlichkeit und zeitgenössische Beurteilung
Ein geschlossenes Persönlichkeitsbild lässt sich aus den vorliegenden Quellen nicht zeichnen. Erkennbar sind Umrisse:
Probsthan tritt als Mann mit ausgeprägtem Quellenbewusstsein hervor. Seine Zurückweisung der kursierenden Körner-Darstellungen – namentlich derjenigen der auflagenstarken Gartenlaube – zeigt eine Haltung, die zwischen dem Anspruch des Augenzeugen und dem Unwillen über populäre Verklärung angesiedelt ist. Dass Peschel gerade seinen Bericht zu den drei authentischen zählte, spricht für eine als glaubwürdig eingeschätzte Darstellungsweise.
Sein Konflikt mit dem Konsistorium 1851 deutet auf eine kirchenkritische, mutmaßlich liberale Grundhaltung – konsistent mit einer Biographie, die vom Freiwilligenkrieg über die Urburschenschaft verläuft.
Die Ehrung durch das Körner-Museum 1881 – Widmung und Prachtalbum – belegt, dass er im späten 19. Jahrhundert als lebende Verkörperung der Freiwilligengeneration wahrgenommen und entsprechend geehrt wurde.
Nachleben und historische Bedeutung
Probsthan stirbt am 31. Dezember 1882 in Fürstenberg im Alter von 90 Jahren. Auf dem ehemaligen Friedhof – heute Parkanlage am Bahnhof in Fürstenberg/Havel – erinnert ein Gedenkstein an ihn.
Seine historische Bedeutung ist eine mittelbare, aber beständige. Sie ruht auf drei Säulen:
Als Körner-Zeuge hat er der Forschung eine der wenigen als authentisch anerkannten Darstellungen hinterlassen. Angesichts der dichten Legendenbildung um Körners Tod bleibt sein Bericht eine unverzichtbare Referenz – nicht als letztes Wort, sondern als kontrollierbare Stimme.
Als Mitstifter der Urburschenschaft steht er für den personellen Übergang von der Freiwilligenbewegung 1813 zur studentischen Nationalbewegung. Diese Kontinuität ist keine nachträgliche Konstruktion: Die Männer, die 1815 in der „Grünen Tanne“ zusammentraten, waren zu erheblichem Teil dieselben, die zwei Jahre zuvor bei Lützow gedient hatten.
Als Verfasser der Genesis der deutschen Tricolore ist er über Treitschke in die Forschungsdiskussion zur Entstehung der Nationalfarben eingegangen. Auch mehr als hundert Jahre nach seinem Tod wird sein Manuskript zitiert. Dass seine These weder mit der burschenschaftlichen Tradition noch mit der heutigen vexillologischen Forschung übereinstimmt, mindert ihren Wert nicht: Sie dokumentiert, dass schon zeitgenössische Beteiligte über den Ursprung der Farben uneins waren – ein Befund, der die spätere Legendenbildung zusätzlich relativiert.
Die Bestände des Körner-Museums sind, soweit sie den Zweiten Weltkrieg überstanden, an das Stadtarchiv Dresden übergegangen.
Quellen und Literatur
Primärquellen
- Probsthan, Anton: Genesis der deutschen Tricolore Schwarz-Roth-Gold. Handschriftliches Manuskript, undatiert [nach 1865, vor Mitte der 1870er Jahre], 2 Seiten. Ehemals Körner-Museum Dresden. Abgedruckt bei Kater 1989.
- Probsthan, Anton: Bericht über den Tod Theodor Körners am 26. August 1813. Schreiben an Emil Peschel. Ehemals Körner-Museum Dresden. Online: EPOCHE NAPOLEON.
- Stammbucheintrag Anton Probsthan. Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena, Signatur Stb. 52, fol. 73r. Nachgewiesen im Repertorium Alborum Amicorum (RAA).
- Krüger, Georg: Die Pastoren im Lande Stargard. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde 69 (1904), S. 1–270, hier S. 196 und S. 198.
- Das Körner-Museum zu Dresden. Dresden 1878, S. 6.
Sekundärliteratur
- Dvorak, Helge: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Bd. I: Politiker, Teilband 9: Nachträge. Koblenz 2021, S. 135–136.
- Grewolls, Grete: Wer war wer in Mecklenburg und Vorpommern. Das Personenlexikon. Hinstorff, Rostock 2011, ISBN 978-3-356-01301-6, S. 7808.
- Kater, Herbert: Die Herkunft der Farben „Schwarz-Rot-Gold“. In: Einst und Jetzt, Bd. 34 (1989), S. 107–116.
- Kaupp, Peter (Bearb.): Stamm-Buch der Jenaischen Burschenschaft. Die Mitglieder der Urburschenschaft 1815–1819. SH-Verlag, Köln 2005, ISBN 3-89498-156-3, S. 24.
- Peschel, W. Emil / Wildenow, Eugen: Theodor Körner und die Seinen. 2 Bände. Seemann, Leipzig 1898, hier Bd. 1, S. 112 und S. 246f.
- Rabbow, Arnold: Black, Red and Gold: The Genesis of Germany’s National Colours. In: Proceedings of the 22nd International Congress of Vexillology (FlagBerlin 2007), S. 92–103.
- Treitschke, Heinrich von: Deutsche Geschichte im neunzehnten Jahrhundert, Bd. 3. Hirzel, Leipzig 1885, S. 756.
Online-Ressourcen
- Anton Probsthan. In: Wikipedia, deutschsprachige Ausgabe.
- EPOCHE NAPOLEON: Der Tod des Dichters Karl Theodor Körner am 26.08.1813.
- Rabbow 2007 als PDF bei der Fédération internationale des associations vexillologiques (FIAV).
- Deutsches Textarchiv: Treitschke, Deutsche Geschichte im neunzehnten Jahrhundert, Bd. 3.
Fußnoten
- Zur Namensform: Der vollständige Taufname lautet Adam Johann Anton Friedrich Probsthan; im öffentlichen wie privaten Gebrauch führt er den Rufnamen Anton. Die in Teilen der Literatur begegnende Ansetzung „Adam Probsthan“ ist demgegenüber als Fehlüberlieferung zu werten. Als Belege für die Form „Anton“ nennt die deutschsprachige Wikipedia den Staatskalender des Großherzogtums Mecklenburg-Strelitz sowie Selbstzeugnisse Probsthans; diese Belegangabe ist der Wikipedia entnommen und wurde im Rahmen der Redaktion nicht im Original geprüft. Eine gewisse Unsicherheit bleibt gleichwohl bestehen, da die noch bis ins 19. Jahrhundert übliche Praxis der Mehrfachvornamen keine feste Regel kannte, welcher der Taufnamen als Rufname zu führen sei. ↩
- Strelitz, heute Strelitz-Alt, ist seit 1931 ein Ortsteil der Stadt Neustrelitz [heute: Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Deutschland]. ↩
- Das Geburtsdatum ist durch die Gemeinsame Normdatei (GND) auf den 13. Januar 1792 festgelegt; die kursierenden Varianten 25.01.1792 und 25.02.1792 werden dort ausdrücklich ausgeschlossen (GND-Explorer, GND 115380994X). Die in der älteren Literatur kursierenden abweichenden Daten sind damit als überholt anzusehen. Ihre Herkunft ist nicht abschließend geklärt; möglicherweise gehen sie auf fehlerhafte Einträge in der Personenkartei des Karbe-Wagner-Archivs Neustrelitz zurück. ↩
- Georg Krüger: Die Pastoren im Lande Stargard. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Bd. 69 (1904), S. 1–270, hier S. 196. ↩
- Kösener Korpslisten 1910, 130, 37. Die Fundstelle ist der bisherigen Literatur entnommen und wurde nicht im Original eingesehen. ↩
- Arnold Rabbow: Black, Red and Gold. The Genesis of Germany’s National Colours. In: Proceedings of the 22nd International Congress of Vexillology (FlagBerlin 2007), S. 92–103, hier S. 94–95. ↩
- W. Emil Peschel / Eugen Wildenow: Theodor Körner und die Seinen. 2 Bände, Leipzig 1898, hier Bd. 1, S. 112. ↩
- Peter Kaupp (Bearb.): Stamm-Buch der Jenaischen Burschenschaft. Die Mitglieder der Urburschenschaft 1815–1819. Köln 2005, S. 24. ↩
- Heute Fürstenberg/Havel, Landkreis Oberhavel, Brandenburg [Deutschland]. ↩
- Krüger 1904, S. 198; ergänzt nach dem Trauregister der Kirchengemeinde Strelitz. ↩
- Das Körner-Museum zu Dresden. Körnerstraße Nr. 4, im „Körnerhause“. Zur Erläuterung bei dem Besuche desselben. Dresden 1878, S. 6. ↩
- Peschel/Wildenow 1898, Bd. 1, S. 246f. ↩
- Heinrich von Treitschke: Deutsche Geschichte im neunzehnten Jahrhundert. Bd. 3, Leipzig 1885, S. 756. ↩
- Rabbow 2007, S. 96–102. ↩