Daniel Kamp

* 01.02.1757 in Buslar bei Löwenich
† 12.12.1822 in Elberfeld

Geboren wurde der spätere Pfarrer Kamp am 01.02.1757 in Buslar als 6. Kind der Eheleute Johannes Kamp und Maria Agnete Immendorf. Nach dem Besuch das Gymnasiums Adolphinum in Moers studierte er ab 1775 an der Universität zu Duisburg Theologie.

Zwischen 1779 und 1785 war er zunächst Pfarrer in Jüchen und anschließend in Kelzenberg. Am Ende seiner Kelzenberger Zeit heiratete er am 30.08.1785 die junge Maria Catharina Gertrud Koenigs aus Jülich.

Am 21.09.1785 wurde er in die Gemeinde Baerl, heute ein Stadtteil im Duisburger Westen, feierlich eingeführt. Nach nicht einmal 2 Jahren Ehe starb seine Frau an der Auszehrung und der Geburt des ersten Kindes im Jahre 1786. Noch heute erinnert die Grabplatte, die in den Nordturm der Kirche eingemauert wurde an die Pfarrersfrau Kamp. Der dieser Ehe entstammende Sohn war Johann Heinrich Daniel Kamp (1786-1853), der zusammen mit Friedrich Hartkort im Jahre 1819 in Wetter/Ruhr eine erste mechanische Werkstätte des Rheinlandes gründete. Kurz nach dem Tode seiner ersten Frau folgte Pfarrer Kamp dem Ruf nach Elberfeld, wo er am 13.05.1789 zum Pfarrer gewählt wurde. Seine Abschiedspredigt in Baerl hielt er am 02.08.1789 und am 10.08.1789 verließ er seine bisherige Gemeinde. Die Baerler Kirchenchronik berichtet über Pfarrer Daniel Kamp nur gutes, so soll er auch das Gemeindeleben beflügelt haben. Bis zu 400 Menschen sollen an seinen Gottesdiensten teilgenommen haben.

Am 09.02.1792 vermählte sich Daniel Kamp zum zweiten Mal mit Anna Christina Wilhelmina Noot, Tochter eines Kaufmanns und Kirchenmeisters. Mit ihr zusammen hat er sechs weitere Kinder, von denen 2 schon im Kindesalter starben. Am 02.05.1801 wurde Kamp erneut Witwer.

Er selbst starb am 12.12.1822 nach mehr als 30 Jahren Dienst für seine Elberfelder Gemeinde. Beigesetzt wurde Pfarrer Kamp auf dem neuen reformierten Friedhof in Elberfeld.


Letzte Änderung der Seite: 25. 07. 2020 - 22:07