Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart
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Zerfließen
Zerfließen, verb. irregul. neutr. (S. Fließen,) mit dem Hülfsworte seyn, aus einander fließen. Wie Wachs zerfließen. Wenn nun alle betrügliche Nebel vor seinen Blicken zerfließen werden. Figürlich, in Thränen zerfließen, häufige Thränen vergießen; in Wehmuth, in Mitleiden, in Wollust zerfließen, von diesen Empfindungen auf das lebhafteste durchdrungen werden.
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