Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart
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Vorlêben (*)
* Vorlêben, verb. regul. neutr. mit dem Hülfsworte haben, welches nur im Oberdeutschen gangbar ist. 1. Zu einem hohen Alter gelangen, in welcher Bedeutung doch nur das Mittelwort verlebt für sehr alt gebraucht wird. Die verlebte Welt wird jünger Und streicht mit verliebtem Finger Ihre Runzeln von der Haut,
Flemm. 2. Sterben. Der Verlebte, der Verstorbene. S. Ableben, welches gleichfalls in beyden Bedeutungen vorkommt.
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