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Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart

Stichworte:

Verriechen

Verriechen, verb. irregul. S. Riechen, den Geruch durch die Ausdünstung verlieren oder fahren lassen, wo es sowohl als ein Neutrum mit dem Hülfsworte seyn, als auch, und zwar noch häufiger, als ein Reciprocum gebraucht wird. Der Tobak ist verrochen, hat sich verrochen. Noch häufiger gebraucht man es für verrauchen, mit dem Geruche auch zugleich die Kraft, vermittelst der Ausdünstung, fahren lassen. Der Wein verriecht sich, hat sich verrochen. Verrochener Wein. Daher das Verriechen.

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Letzte Änderung der Seite: 02.09.2026 - 20:23