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Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart

Stichworte:

Untadelhaft

Untadelhaft, -er, -este, adj. et adv. der Gegensatz von tadelhaft, doch nur in der ersten Bedeutung, mit keinem Tadel behaftet, nicht fähig, mit Grunde getadelt zu werden; unsträflich. Untadelhaft leben. Eine untadelhafte Arbeit. Untadelhaft seyn. Das verlängerte untadelhaftig ist in der edlern Schreibart veraltet, und dienet bloß, ein Hauptwort für diesen Begriff zu bilden, die Untadelhaftigkeit.

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Letzte Änderung der Seite: 02.09.2026 - 20:23