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Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart

Stichworte:

Unstêrblich

Unstêrblich, -er, -ste, adj. et adv. nicht fähig zu sterben, und in weiterm Verstande, nicht fähig aufzuhören, von lebendigen Wesen und ihren Eigenschaften. Gott ist unsterblich, so fern sein Wesen unmöglich vernichtet werden kann. Die menschliche Seele ist unsterblich. Der Mensch ist nicht unsterblich, Sir. 17, 28. Figürlich wird es oft für sehr lange dauernd gebraucht. Ein unsterblicher Nahme. Sich einen unsterblichen Ruhm erwerben. Dein Ruhm ist unsterblich.

Anm. Bey dem Notker unstirbig, ingleichen untodig, daher er auch Vndotheit und Vntodigi für Unsterblichkeit gebraucht.

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Letzte Änderung der Seite: 02.09.2026 - 20:23