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Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart

Stichworte:

Ulm

Ulm, eine freye Reichsstadt in Schwaben. Daher der Ulmer, Fämin. die Ulmerinn, eine Person, welche aus Ulm gebürtig ist; ingleichen das unabänderliche Beywort Ulmer, daher gebürtig. Das Ulmer Brot, in den Küchen, eine Art Gebackenes, welches aus feinem Mehl, Rahm, Eyerdottern, Zucker u.s.f. in Gestalt kleiner Brote gebacken wird. Die Ulmer Gerste, die feinste Art Perlen Graupen, weil sie besonders in Ulm vorzüglich gut bereitet werden.

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Letzte Änderung der Seite: 02.09.2026 - 20:23