Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart
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Stromweise
Stromweise, adv. nach Art eines Stromes, wie ein Strom. Opitz gebraucht dafür das ungewöhnliche strömig. Die Bach der Thränen rinnt Mir strömig Tag und Nacht. Die Strophe, plur. die -n, ein Abschnitt in einem Gedichte, nach dessen Ende die Melodie und die Versart wieder von vorne angefangen wird; ehedem ein Gesetz. Es ist aus dem Griechischen srph, Wiederkehr, so wie Vers, welches noch bey geistlichen Liedern am üblichsten ist, vom Lat. Versus, von vertere.
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