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Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart

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Schlêcken

Schlêcken, verb. reg. act. et neutr. welches im letztern Falle das Hülfswort haben bekommt, eine unmittelbare Onomatopöie, der Form nach aber das Intensivum von lecken ist, mit einem verstärkten Laute lecken, ingleichen, etwas schmackhaftes mit kleinen Bissen und einem schmatzenden Laute essen. Es ist nur im gemeinen Leben üblich, so wie die Zusammensetzungen ausschlecken, beschlecken u.s.f. Im Schwed. sleka, im Isländ. sleika, welche auch nur lecken schlechthin bedeuten. So auch das Schlecken.

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Letzte Änderung der Seite: 02.09.2026 - 20:23