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Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart

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Rindern

Rindern, verb. reg. neutr. mit dem Hülfsworte haben, sich nach dem Rinde, d.i. Zuchtochsen, sehnen, von den Kühen; ochsen, stieren, und im Nieders rieden. Die Kuh rindert, wenn sie nach der Begattung verlanget. Ingleichen, von dem Ochsen befruchtet werden. Die Kuh will rindern, hat gerindert. Daher das Rindern. Die Endung -ern ist hier das Zeichen eines Desiderativi, welches eine Figur der Intension ist.

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Letzte Änderung der Seite: 02.09.2026 - 20:23