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Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart

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Pudeln 2

2. Pudeln, verb. reg. neutr. welches das Hülfswort haben erfordert, aber nur im gemeinen Leben Ober-und Niedersachsens üblich ist, mit kurzen Schritten gehen, und dabey von einer Seite zur andern wanken, wie die Änten, fette Personen u.s.f. zu thun pflegen; im Oberdeutschen watscheln. Beyde drucken, so wie das in andern Gegenden übliche wudeln, die wankende und dabey mühsame Bewegung aus. S. 3 Pudel. Wenn jemand so sehr betrunken ist, daß er im Gehen wanket, so sagt man in Niedersachsen, er sey pudeldick.

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Letzte Änderung der Seite: 02.09.2026 - 20:23