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Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart

Stichworte:

Nachstêchen

Nachstêchen, verb. irreg. S. Stechen. 1) Als ein Activum, stechend nachbilden. So stechen die Kupferstecher ein Gemählde, eine Zeichnung, oder einen Kupferstich nach. Daher ist der Nachstich ein solcher nachgestochener Kupferstich. 2) Als ein Neutrum, mit dem Hülfsworte haben, ist im Bergbaue den Häuern oder Bergleuten nachstechen, ihnen nachfahren, um zu sehen, ob sie ihre Arbeit gehörig verrichten. Von stechen, so fern es im gemeinen Leben zuweilen für schnell gehen gebraucht wird.

Daher das Nachstechen in beyden Bedeutungen.

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Letzte Änderung der Seite: 02.09.2026 - 20:23