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Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart

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Läufig

Läufig, -er, -ste, adj. et adv. von dem Zeitworte laufen. 1) Einen gewissen Lauf habend, doch nur in den Zusammensetzungen geradläufig, krummläufig, rechtläufig, weitläufig, beyläufig u.s.f. 2) Von Thieren, besonders aber von Hunden, wenn sie den Trieb zur Begattung empfinden und äußern, sagt man sie seyen läufig, und in den niedrigen Sprecharten läufisch. Beyde gebraucht man im verächtlichen Verstande auch wohl von Menschen. Nieders. löpsk, S. Laufen 2. 3) Im gemeinen Leben auch für geläufig, S. dasselbe.

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Letzte Änderung der Seite: 02.09.2026 - 20:23