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Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart

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Frühzeitig

Frühzeitig, -er, -ste, adj. et adv. 1) Eigentlich, was früh zeitig, d.i. reif, wird, nach dem Latein. praematurus. Frühzeitiges Obst, frühzeitige Kirschen u.s.f. 2) Figürlich auch für das Beywort früh überhaupt, in der ersten allgemeinen Bedeutung, was eher als gewöhnlich oder bestimmt ist. Ein frühzeitiger Verstand. Frühzeitige Blumen. Frühzeitige Kinder, welche zu früh auf die Welt kommen. Ein frühzeitiger Tod. Er ist sehr frühzeitig gestorben. Nieders. vorlik.

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Letzte Änderung der Seite: 02.09.2026 - 20:23