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Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart

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Ergiebig

Ergiebig, -er, -ste, adj. et adv. von dem Zeitworte ergeben, so fern es aus sich hergeben, im figürlichen Verstande, bedeutet. Das Korn ist sehr ergiebig, ergibt oder gibt viel Mehl. Ein ergiebiges Bergwerk, welches viel Erz ergibt. Eine ergiebige Quelle, welche viel Wasser gibt. Ehedem ergeblich, im Oberdeutschen noch jetzt ausgiebig. Ingleichen beträchtlich, am häufigsten im Oberdeutschen. Einen ergiebigen Beytrag an Gelde thun. So auch die Ergiebigkeit.

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Letzte Änderung der Seite: 02.09.2026 - 20:23