Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart
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Entschlafen
Entschlafen, verb. irreg. neutr. (S. Schlafen,) welches das Hülfswort seyn erfordert, in den Schlaf gerathen, in der edlern Schreibart, für das niedrigere einschlafen. Er ist bereits entschlafen. Da ließ Gott einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er entschlief, 1 Mos. 2, 21. Und da sie schifften, entschlief er, Luc. 8, 23. Figürlich auch, eines sanften Todes sterben. Der Kranke ist bereits entschlafen. David entschlief mit seinen Vätern, 1 Kön. 2, 10.
Anm. Bey dem Notker und Tatian inslafan und intslafan, im mittlern Lat. addormire.
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