Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart
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Brotlos
Brotlos, -er, -este, adj. et adv. 1) Kein Brot, d.i. keine Nahrung, keinen Gewinn bringend. Brotlose Künste, mit welcher Benennung Geitz und Unwissenheit zuweilen auch die schönen Künste zu belegen pflegen. Notker gebraucht in dem Lobgesange Annä schon brotelos; aber bey ihm bedeutet es hungerig. 2) Des Brotes, d.i. der Nahrung beraubt. Jemanden durch Absetzung von seinem Amte brotlos machen. So auch die Brotlosigkeit.
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