Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart
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Befêchten (*)
* Befêchten, verb. irreg. act. (S. Fechten,) angreifen, feindlich anfallen; ein im Hochdeutschen ungewöhnliches Wort, welches nur noch bey dem Opitz vorkommt: Samson - als er ward besprungen, Befochten und gedruckt. * Befêhden, verb. reg. act. welches im Hochdeutschen längst veraltet ist, für bekriegen, ingleichen den Krieg ankündigen. Doch wird es noch zuweilen von den Dichtern gebraucht, ob es gleich, wie andere veraltete Wörter, eigentlich nur für die komische Schreibart aufgesparet werden sollte. Wo alte Freyheit noch den angeerbten Hut Frisch in die Augen drückt und unbefehdet ruht,
Haged. So auch die Befehdung. S. Fehde.
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