Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart
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Aushêlfen
Aushêlfen, verb. irreg. act. S. Helfen, im gemeinen Leben, aus einer Verlegenheit helfen, doch größten Theils nur mit dem Nebenbegriffe eines Vorschusses. Einem mit Gelde, mit Getreide aushelfen, es ihm in einem dringenden Nothfalle borgen. Einem aushelfen, absolute, z.B. der Herr half ihnen aus, ist wohl im Oberdeutschen, aber nicht im Hochdeutschen üblich. Daher die Aushelfung.
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