Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart
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Ausfleischen
Ausfleischen, verb. reg. act. von Fleische leer machen, in welchem Verstande die Weißgärber die Felle mit dem Fleischeisen ausfleischen. Aber niedrig und ungewöhnlich ist es, wenn Logau das Particip. Passiv. in figürlicher Bedeutung für mager gebraucht: Um einen Sack voll Geld nahm Glaukus, wie ich meyne, Sein ausgefleischtes Weib, den alten Sack voll Beine. Ausflicken, verb. reg. act. im gemeinen Leben, durch Flicken ausbessern. Kleidungsstücke, zerbrochene Fenster, ein baufälliges Haus ausflicken. Daher die Ausflickung.
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