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Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart

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Äfern (*)

* Äfern, oder Äffern, ein im Hochdeutschen längst veraltetes Verbum, welches aber noch Sprüchw. 17, 9. vorkommt: wer eine Sache äfert, macht Fürsten uneins, wo die meisten Herausgeber aus Unwissenheit der wahren Bedeutung eifern daraus gemacht haben. Äfern von dem veralteten aber, wiederum, bedeutete ehedem wiederholen, eine längst vergessene Sache wieder aufrühren, rege machen; bey dem Ottfried, Afaron, avaron. Schottel nannte noch die Relativa, freylich sonderbar genug, wiederäfferige Wörtlein. Ein mehreres haben Schilter, Wachter, Frisch, und Diet. von Stade in der Erklärung der vornehmsten Wörter in Luthers Bibel, h. v. S. auch After und 2 Eifern.

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Letzte Änderung der Seite: 02.09.2026 - 20:23