Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart
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Abtriefen
Abtriefen, verb. reg. neutr. (S. Triefen,) welches das Hülfswort seyn erfordert, tropfenweise abfallen, herab triefen. Das Fett trieft ab. Den Braten mit dem abtriefenden Fette begießen. Es wird etwas für mich abtriefen, figürlich, ich werde einigen Gewinn bey der Sache haben. Der Ausdruck, der Himmel trieft ab, für es regnet, dessen sich Opitz Ps. 68, 4. bedienet, ist im Hochdeutschen ungewöhnlich.
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