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Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart

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Abreiben

Abreiben, verb. irreg. act. S. Reiben. 1) Durch Reiben wegschaffen. Den Koth abreiben, von dem Kleide reiben. Den Rost abreiben. Ingleichen durch Reiben reinigen, glätten. Die Kleider abreiben. Ein Gewehr mit Bimsstein, eine Fläche mit Schachtelhalm abreiben. 2) Durch reiben abnützen. Die Schuhe abreiben. Das Geld reibt sich durch vieles Ausgeben ab. 3) Durch Reiben zur Vollkommenheit bringen. Die Farben abreiben, gehörig, zur Genüge reiben. Einen Wetzstein abreiben, ihm durch Reiben die gehörige Gestalt geben. So auch die Abreibung.

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Letzte Änderung der Seite: 02.09.2026 - 20:23