Marie-Olympe de Gouges

* 07.05.1748 in Montauban
† 03.11.1793 in Paris

Olympe de Gouges wurde als Marie Gouze am 07.05.1748 in Montauban, Südfrankreich, geboren. Sie war eine der jüngeren Töchter des kleinbürgerlichen Ehepaares Anne-Olympe und Pierre Gouze, ihr leiblicher Vater war jedoch vermutlich Jean-Jacques Lefranc de Pompignan (1709-1784). Dieser gehörte einem ortsansässigen Adelsgeschlecht an, ging aber bald nach der Geburt Maries nach Paris, wo er sich als Literat einen Namen machte und an die Académie Française berufen wurde. Zu seiner Tochter bekannte er sich niemals offiziell, und obwohl es keinen positiven Nachweis für seine Vaterschaft gibt, scheint sie aufgrund einer Fülle an Indizien und mangelnder Dementis erwiesen.

Marie Gouze wurde 17-jährig an Louis-Yves Aubry verheiratet. Er entstammte der Pariser Bourgeoisie und arbeitete als Küchenchef in einem adeligen Haus in Montauban. Marie Gouze wurde wahrscheinlich gegen ihren Willen verheiratet, über ihre Ehe fand sie auch in späteren Jahren nie ein gutes Wort. In einigen biografischen Darstellungen wird Aubry als alter Mann vermutet. Dagegen spricht die Anordnung des Notars im Verlobungsakt, der die Einwilligung seiner Eltern verlangte. Louis-Yves Aubry scheint also zum Zeitpunkt der Verlobung noch nicht volljährig gewesen zu sein. Im August 1766 kam der gemeinsame Sohn Pierre zur Welt und im selben Jahr verliert sich die Spur seines Vaters. Sein Schicksal ist aufgrund fehlender Daten ungeklärt. Marie Aubry bezeichnete sich später als Witwe.

Olympe de Gouges hat in ihrer Jugend höchstens rudimentär lesen und schreiben gelernt. Ihre Unterschriften im standesamtlichen Register scheinen »von einer dritten Hand geführt worden zu sein. Die Buchstaben sind grob, ungleich, schlecht angeordnet und schlecht geformt.« De Gouges’ Muttersprache war das im Süden Frankreichs gesprochene Okzitan. Sie dürfte allerdings bereits zum Zeitpunkt ihrer Hochzeit mit dem Pariser Ehemann Französischkenntnisse besessen haben. Den Kritikern der Ausdrucksweise und sprachlichen Fehlerhaftigkeit ihrer französischen Publikationen hielt sie entgegen: »Weil ich in einem Land großgezogen wurde, in dem man seine Sprache ziemlich schlecht spricht, und ich niemals ihre Grundregeln gelernt habe, ist es erstaunlich, dass meine Diktion nicht noch viel fehlerhafter ist.«

Um etwa 1770 zog Marie Aubry mit ihrem Sohn nach Paris. Sie legte den Ehenamen ab und nannte sich (Marie-) Olympe de Gouges. Gouges ist eine der Schreibweisen ihres Mädchennamens Gouze, Olympe ist der zweite Vorname ihrer Mutter, der für sie »etwas Himmlisches« bedeutete. Über die Zeit nach der Geburt ihres Sohnes bis ca. 1784, dem Erscheinen ihrer ersten Publikationen ist kaum etwas über ihr Leben bekannt und nur wenige Daten sind dazu auffindbar.

Sie lebte in Paris als unverheiratete Lebensgefährtin von Jacques Biétrix de Rozières, den sie wahrscheinlich bereits aus Montauban kannte, wo er als adeliger Transportunternehmer für die königliche Armee eine Zeit lang stationiert gewesen war. In Paris sorgte er mittels Leibrentenverträgen für ihren Lebensunterhalt und ermöglichte ihr den Status einer gutsituierten Bürgerin, die Zugang zu den Salons jener Zeit hatte.

Diese in ihren Details unbekannte Zeit ihres Lebens findet sich in biografischen Texten über Olympe de Gouges häufig als die am meisten besprochene wieder. In kaum einer Darstellung wird sie nicht als femme galante oder Kurtisane dargestellt. Indessen währte ihre Beziehung zu Jacques Biétrix siebzehn Jahre lang. Es ist möglich, dass sie von ihm auch ein oder mehrere weitere Kinder bekam. Verschiedene Bemerkungen in ihren Schriften und von Zeitgenossen deuten darauf hin. Genaueres ist jedoch nicht bekannt, allfällige weitere Kinder müssen früh verstorben sein. In ihrem »Testament politique« vom Juni 1793 führte sie Pierre Aubry als einzigen Nachkommen und Erben ihrer weltlichen Güter an. De Gouges heiratete nicht wieder und äußerte sich wiederholt negativ über den Ehestand, der eine Frau unter die Kuratel ihres Ehemannes stellte. Ihrer Meinung nach war die Ehe »das Grab der Liebe und des Vertrauens«, sie kämpfte für das Recht von Frauen auf Scheidung und forderte eine Revision des Eherechts zugunsten eines »Gesellschaftsvertrages von Mann und Frau«.

»[D]amals wurde eine Frau, die die Ehe verweigerte, automatisch als femme galante, um nicht zu sagen als Prostituierte, angesehen.« Als alleine und – im Rahmen ihrer Möglichkeiten selbstbestimmt – lebende Frau stand de Gouges unter dem Generalverdacht der Unmoral. Sie selbst hielt sich über diese privaten Angelegenheiten stets bedeckt, und es wurde bis heute ihr Name in keinem der Register aufgefunden, die in Adelshäusern über den Unterhalt der Mätressen geführt wurden. Indessen trat sie für ein selbstbestimmtes Leben der Frauen ein, das auch die Wahl der sexuellen Partner einschloss, und nahm nur ein einziges Mal zu den diffamierenden Gerüchten über ihre Person Stellung:

Um die öffentliche Stimme, die meine patriotischen Schriften mir eingetragen haben, ins Schwanken zu bringen, verbreiten unbesonnene Menschen überall, dass ich Liebhaber gehabt habe; gewiss, diese Bemerkung ist neu und ganz besonders wesentlich.

Ob sie nun neben Biétrix weitere Liebhaber gehabt hatte oder nicht, der Verdacht alleine wurde bereits zu ihren Lebzeiten mit dem Zweck der Desavouierung ihres politischen Wirkens ausgeschlachtet. Biografen und Geschichtsschreiber haben sich in der Folge der Legende vom Kurtisanenleben angeschlossen und viele der Diffamierungen Olympe de Gouges’ ungeprüft wiederholt:

Sie gehört zu jenen Frauen, deren müßiggängerisches Tagwerk nach den Worten der Brüder Goncourt «nur aus Bewegung, Geschäftigkeit, Augenblicksplänen, aus einem unbeständigen, wirbelnden Eifer» besteht, die keine Ruhe, kein Stillhalten ertragen, die ewige Ablenkung, Zerstreuung brauchen.«

Tatsächlich kann Olympe de Gouges nicht viel Zeit für Müßiggängertum gehabt haben, denn sie muss die frühen Pariser Jahre zu intensivem Selbststudium genutzt haben. Ab den 1780er Jahren konnte sie lesen und schreiben (sie korrigierte die Fahnen ihrer Druckschriften, verbesserte die von der Zensur angezeichneten Stellen ihrer Manuskripte, schrieb Briefe …), und es zeigt sich in ihren Werken ein profundes Wissen französischer Geschichte, römischer und griechischer Antike, des französischen Theaters, der politischen Philosophie (insb. der Werke Rousseaus) etc. Sie frequentierte literarische Salons sowie Intellektuellenzirkel, sie entwickelte eine große Liebe zum Theater, und es gibt einen Hinweis darauf, dass sie eine Zeit lang selbst ein Wandertheater betrieben hat, in dem u.a. ihr Sohn als Schauspieler aufgetreten ist. Sie suchte die Nähe von adeliger Prominenz, Wissenschaftlern, Literaten und Dramatikern und entwickelte viele eigene politische, philosophische und weltanschauliche Ideen, die von den Grundsätzen der Aufklärung und einem humanistischen Geist gespeist waren. Sie machte die Bekanntschaft von Philippe d’Orléans, dem späteren Philippe Egalité, der die militärische Karriere ihres Sohnes förderte, mit dem sie sich später aber überwarf. Louis-Sébastien Mercier, ein bedeutender Literat seiner Zeit, wurde ihr Freund und Lehrmeister, er förderte ihren Intellektualismus und unterstützte sie in ihrem Schreiben. Zu ihrem engen Freundeskreis zählten viele als Freimaurer bekannte Persönlichkeiten und Politiker, die später der Gironde angehörten. Sie stand in Kontakt mit zeitgenössischen Schriftstellern, Wissenschaftlern und Publizisten, besuchte politische Clubs, die Zuhörertribüne der Nationalversammlung und die Salons der Intellektuellen.

Ihre Karriere als femme de lettres, als Schriftstellerin, ist besser dokumentiert als jeder andere Abschnitt ihres Lebens, und es ist wohl auch derjenige, mit dem sie sich selbst am meisten identifizierte. De Gouges’ erste Publikation ist der Briefroman »Mémoire de Mme. de Valmont«, der 1784 erschien und (aus ihrer eigenen Biografie schöpfend) die Probleme von Kindern illegitimer Herkunft sowie der unfreiwilligen Verheiratung von Frauen thematisierte. Sie trat damit zu dem Zeitpunkt als Literatin an die Öffentlichkeit, als ihr Vater und literarisches Vorbild, der Marquis de Pompignan, starb. Zu dieser Zeit war ihr erstes Theaterstück »Zamore et Mirza ou l'heureux naufrage«, ein Drama, das die schlimme Lage der Sklaven in den französischen Kolonien behandelte, bereits fertig gestellt. Sie hatte es der Comédie Française, dem führenden Theater Europas, zur Lektüre vorgelegt, und es wurde dank der Fürsprache von de Gouges’ Förderern angenommen und damit auf den Spielplan gesetzt. Die Comédie verfügte über ein Monopol, war allerdings von ihren adeligen Unterstützern abhängig, die zu einem großen Teil in den Kolonien gutes Geld verdienten. Diese Geldgeber lehnten die Aufführung des Stückes wegen seiner Sklavenfreundlichkeit ab, wozu das Theater durch seine Annahme jedoch verpflichtet war. Es entbrannte ein jahrelanger Streit, der schriftlich, juridisch aber auch mittels physischer Bedrohungen ausgetragen wurde. Diesem Streit ist zu verdanken, dass de Gouges nicht nur zugunsten der Aufführung ihres Stückes weitere Schriften, Briefe und Petitionen verfasste, sondern auch für den Inhalt ihres Stückes und schließlich explizit für die Abschaffung der Sklaverei argumentierte und publizierte. Sie hat sich »als einzige Frau ihrer Zeit öffentlich gegen die Sklaverei der Schwarzen in den Kolonien erhoben« , und sie bekam Recht, als ihr Stück 1789 endlich uraufgeführt, nach drei Pflichtvorstellungen jedoch für immer abgesetzt wurde.

Olympe de Gouges verfasste in den Jahren ab 1784 eine Vielzahl von Schauspielen und Romanen, von denen leider nicht alle erhalten sind. In den französischen Archiven und Bibliotheken befinden sich heute nur noch Ausgaben derjenigen Texte, die de Gouges zu Lebzeiten selbst publizierte. Auf der Inventarliste ihrer Wohnung, die nach ihrer Hinrichtung erstellt worden ist, finden sich jedoch auch Titel von Manuskripten, die wahrscheinlich nie veröffentlicht und nach ihrem Tod verbrannt worden sind. Diese Annahme legt ein Brief an den öffentlichen Ankläger nahe, dem die Inventarliste beigelegt war. Weil der Nachlass von Delinquenten üblicherweise zugunsten der Staatskasse verkauft wurde, findet sich in diesem Brief folgende Empfehlung:

»... wir haben gedacht, dass diese Papiere keinesfalls verkauft werden dürfen […], denn es wäre unendlich gefährlich, sie in der Öffentlichkeit herumzureichen, wo sie den Gemeingeist vergiften könnten [...]. Wenn du es für zweckmäßig hältst, werde ich alle Druckschriften verbrennen ...«

In ihren Dramen und Romanen widmete sich de Gouges sozialkritischen und gesellschaftspolitischen Themen, wie der Bestrafung der Armut durch Schuldhaft, dem Abschieben von Mädchen in Klöster, der Bigotterie, dem Recht auf Ehescheidung, der illegitimen Geburt u.v.m.

Ihr letztes publiziertes Drama aus dem Jahr 1793 trägt den Titel »L’entrée de Dumourier [sic] à Bruxelles ou les vivandiers« und wurde ihr politisch gefährlich, weil jener Dumouriez, heldenhafter General der Revolution, der bei Valmy den ersten Sieg über die vorrückenden konterrevolutionären Streitkräfte erlangte, wenige Tage nach der Uraufführung des Stückes zum Feind übergelaufen und damit zum Landesverräter geworden war.

Bekannt wurde Olympe de Gouges in Paris aber vor allem durch ihre politischen Schriften, die sie in Form von Eingaben und Petitionen an die politischen Institutionen bzw. deren Abgeordnete schickte oder als offene Briefe publizierte oder als Wandplakate aushängen ließ. Politisch ambitioniert ist auch ihr belletristisches Werk, wie der Skandal rund um ihr erstes Drama bereits deutlich zeigt. Schon damals rechtfertigte sie ihre humanistischen Ansichten durch nicht-belletristische Folgeschriften. Ab 1788 jedoch, nach ersten Volksaufständen, der Einberufung der Generalstände und dem Heraufdräuen der Revolution, ging sie mit Publikationen an die Öffentlichkeit, in denen sie explizit ihre politische Meinung kundtat und tagesaktuelle Stellungnahmen zum (vor-) revolutionären Geschehen abgab.

Einige Monate nach dem »Lettre au peuple« publizierte Olympe de Gouges eine zweite Schrift unter dem Titel »Remarques patriotiques«, in dem sie die Form eines umfassenden Sozialprogrammes skizzierte. […] Diese beiden ersten politischen Schriften wurden von den Rezensenten bald wohlwollend angenommen, insbesondere vom »Journal Général de France«, das ihnen jedes Mal seinen Aufmacher, die erste Seite, widmete.

De Gouges forderte soziale Maßnahmen für die ärmsten Teile der Bevölkerung, zu deren Finanzierung sie die Einführung einer Luxus- und Glücksspielsteuer vorschlug. Sie forderte Bildung für alle Bevölkerungsschichten und für Frauen, sie setzte sich für die Trennung von Kirche und Staat ein, regte eine Strafrechtsreform an und kämpfte gegen die Todesstrafe. Sie forderte politische Kontrolle und Rechenschaftspflicht, freie Wahlen, eine Verfassung, die Abschaffung der Sklaverei und vor allen Dingen die Gleichberechtigung der Frauen. Eine Fülle von Schriften sowie einige erhaltene Briefe geben lebendiges Zeugnis ihres Engagements, ihres Denkens und der politischen wie persönlichen Umstände, unter denen sie ihr Werk verfasste.

Als Anfang September 1791 die französische Verfassung, beruhend auf der »Déclaration des droits de l’homme et du citoyen« verabschiedet und Frankreich eine konstitutionelle Monarchie wurde, schrieb Olympe de Gouges ihre »Déclaration des droits de la femme et de la citoyenne«. Diese »Frauenrechtsdeklaration« ist Teil ihrer Schrift über »Die Rechte der Frau«, die sie der französischen Königin Marie-Antoinette widmete und worin sie diese aufforderte »dem Vorwärtskommen der Rechte der Frau Gewicht zu verleihen und ihren Erfolg voranzutreiben.« De Gouges forderte für die Frauen gleiche Rechte und gleiche Pflichten und thematisierte darin vor allem die Notwendigkeit existentieller Unabhängigkeit und aktiver wie passiver politischer Rechte. Diese Erklärung ist insofern ein Gegenentwurf zur sogenannten »Allgemeinen Menschenrechtserklärung«, als sie unter Berufung auf deren Grundlage – der Gleichheit aller Menschen – ihre Versäumnisse hinsichtlich der Rechte der Frauen nachbesserte. Sie schickte diese Schrift an die Nationalversammlung, wo sie ungehört verhallte.

Neben solch konkreten Stellungnahmen zu aktuellen politischen Debatten und Vorschlägen zu Rechtsreformen kritisierte sie auch den Verlauf der Revolution, wehrte sich gegen Gewalttätigkeit und Blutvergießen, trat für offene Diskurse und Kompromisse ein. Sie warnte unermüdlich vor Hetzern und Demagogen, sie verurteilte öffentlich die grausamen Septembermassaker und wies auf die Gefahr der Radikalisierung der Revolution hin. Sie hatte einen klaren Blick auf die Situation und verfügte über ein gutes Einschätzungsvermögen der Lage. In ihren Warnungen nahm sie manch spätere Entwicklung vorweg und schrieb 1792: »Mir graut vor meinen Vorhersagen, alle haben sich verwirklicht.«

Sie argumentierte scharfsinnig gegen die Hinrichtung des Königs und warnte lautstark vor Robespierre und Marat, deren politische Clubs jedoch bald eine Mehrheit auf sich vereinigen konnten. Unter der Führung Robespierres begann im Juni 1793 la grande terreur, die Schreckensherrschaft, der de Gouges schließlich zum Opfer fiel. In ihrer Wandzeitung »Les trois urnes ou le salut de la patrie« hatte sie zu einer direkten Volkswahl aufrufen wollen, wurde aber beim Versuch, sie zu plakatieren, verhaftet. Sie war im Verlauf einiger Monate in verschiedenen Gefängnissen untergebracht und zunächst von ihrer Freilassung überzeugt. Sie veröffentlichte noch aus der Haft politische Schriften, schrieb weiterhin gegen Robespierre an und berief sich auf Artikel 7 der französischen Verfassung, der die Meinungs- und die Pressefreiheit garantierte.

Ende Oktober 1793 wurde de Gouges in die Conciergerie verlegt, einen Kerker, der der »Vorhof des Schafotts« genannt wurde. Kurz vor ihrer Hinrichtung berichtete sie in einem letzten Brief an ihren Sohn von ihren letzten Tagen und ihrem Prozess vor dem Revolutionstribunal:

Man übergab mir meinen Anklageakt drei Tage vor meinem Tod. Ab dem Moment der Zustellung dieses Aktes gibt mir das Gesetz das Recht, meine Verteidiger und alle Personen, die ich kenne, zu sehen. Man hat mir alles untersagt […]. Am nächsten Tag um sieben Uhr, ließ man mich vor das Tribunal treten […]. Ich verlangte den Verteidiger, den ich gewählt hatte. Man sagte mir, dass er nicht hier wäre oder dass er sich nicht um meine Verteidigung kümmern wollte. Ich verlangte wegen seines Fehlens einen anderen, man sagte mir, dass ich genug Geist hätte, mich selbst zu verteidigen.

De Gouges wurde auf Grundlage ihrer Schriften wegen ihrer politischen Meinung zum Tod auf dem Schafott verurteilt und am Nachmittag des 03.11.1793 hingerichtet.

Schauspiele:

  • Zamore et Mirza, 1784
  • Molière chez Ninon, 1788
  • Le couvent ou les vœux forcés, 1790
  • L'esclavage des noirs, 1789 [Überarbeitete Neuauflage v. Zamore et Mirza]

Romane:

  • Le Prince Philosophe, 1792

Politische Schriften:

  • Préface pour les dames, 1788
  • Le bonheur primitif de l'homme, 1789
  • Les droits de la femme, 1791

Offene Briefe

  • Lettre au peuple, 1788
  • Remarques patriotiques, 1788
  • Projet d'impot étranger au peuple, 1788
  • Lettre á Monseigneur le duc d'Orleans, 1789

Pamphlete:

  • Réflexions sur les hommes nègres, 1788
  • Dialogue allégorique entre la France et la vérité, 1789
  • L'ordre national, 1789
  • Projet d'un second théâtre français, 1789
  • Le cri du sage, 1789
  • Pour sauver la Patrie il faut respecter les trois Ordres, 1789
  • Avis pressant ou réponse à mes calomniateurs, 1789
  • Mes voeux sont remplis, 1789
  • Discours de l'aveugle aux français, 1789
  • L'esprit français, 1792
  • Le bon sens français, 1792
  • Grande éclipse du soleil Jacobiniste et de la lune Feuillantine, 1792

Wandzeitungen:

  • Les trois urnes, 1793
  • Une patriote persécutée à la Convention nationale, 1793
  • Au tribunal révolutionnaire, 1793

Die Autorin

Dr. Viktoria Frysak ist eine österreichische Verlegerin mit dem Fokus auf die Übersetzung historischer Schriften. Sie verfasste zwei große Arbeiten zur Frauenrechtlerin Olympe de Gouges.


Letzte Änderung der Seite: 28. 06. 2020 - 13:06