EPOCHE NAPOLEON


von der Bastille bis Waterloo

Theodor Friedrich Stange

* 01.11.1742 in Osternienburg/Köthen
† 06.10.1831 in Halle/Saale

Geboren wurde Theodor Friedrich Stange in Osternienburg bei Köthen.

Im Jahre 1770 wurde der Pädagoge als Rektor der reformierten Schule zu Düsseldorf angestellt. Schon drei Jahre später wechselte Stange als Rektor an die reformierte Schule zu Köthen.

Im April 1781 wechselte der Theologe und Pädagoge ins westfälische Hamm, wo er eine Anstellung als Rektor des Gymnasiums antrat. Dieses Amt übergab er im Jahre 1789 an Bernhard Moritz Snethlage, der dieses Amt bis zum Jahre 1802 ausübte, und wechselte mit Wirkung vom 23.04.1789 als Professor für Kirchengeschichte an das reformierte Gymnasium in Halle/Saale. Im Jahre 1795 wurde er zum ersten Professor berufen. Stange war auch letzter Ephorus der im Jahre 1804 aufgelösten Schule.

Im gleichen Jahre trat er als außerordentlicher Professor seinen Dienst an der Universität Halle an. Im Jahre 1806 verlieh die Universität Frankfurt/Oder ihm den akademischen Grad eines Doktors der Theologie. Nach mehr als 20 Jahren erfolgte am 14.08.1828 seine Berufung als ordentlicher Professor der Universität Halle. Seine Arbeiten entstanden überwiegend in lateinischer Sprache.

Der Theologe beschäftigte sich als Wissenschaftler häufig mit alttestamentarischen Fragestellungen der Bibel-Exegese. Er veröffentlichte im Jahren 1802 bis 1805 sein Hauptwerk »Theologische Symmika« in drei Bänden in Halle/Saale. Im Jahre 1820 veröffentlichte er noch »Beiträge zur hebräischen Grammatik«.

Theodor Friedrich Stange starb am 06.10.1831 in Halle/Saale.

Werke:

  • Theologische Symmikta. 1. Theil. Halle 1802
  • Theologische Symmikta. 2. Theil. Halle 1802
  • Theologische Symmikta. 3. Theil. Halle 1805
  • Beiträge zur hebräischen Grammatik. Halle 1820

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