Klassik Stiftung Weimar feiert Goethe-Geburtstag

Auch im Jahre 2015 begeht die Klassik Stiftung Weimar (KSW) den 266. Geburtstag von Johann Wolfgang von Goethe mit einem umfassenden Festprogramm am Römischen Haus im Park an der Ilm.

Logo der »Klassik Stiftung Weimar« (KSW)

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Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Auch im Jahre 2015 feiert die Klassik Stiftung Weimar (KSW) den Geburtstag Johann Wolfgang von Goethes am 28.08.2015 mit einem großen und bunten Programm für groß und klein am Römischen Haus im Park an der Ilm.

»… das Neue klingt, das Alte klappert.« - Ein Fest zu Goethes Geburtstag

Wissenschaft und Kunst – im Zeichen dieses spannungsreichen Zweiklangs steht das diesjährige Fest zum 266. Geburtstag Goethes am Römischen Haus.

Im Jahr 1815 wurden alle kulturellen Institute des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach unter der Leitung von Johann Wolfgang von Goethe in der »Oberaufsicht über die unmittelbaren Anstalten für Wissenschaft und Kunst in Weimar und Jena« zusammengefasst.

Goethes amtliche Tätigkeit fußte auf seinem Interesse, Naturphänomene zu erforschen und zu erklären. In Weimar widmete er seine Zeit oft dem Experimentieren mit Licht und Farben. Er sammelte, er forschte und staunte, machte sich aber ebenso Gedanken um die geistig-sittlichen Tücken der Wissenschaft. Das bekannteste Beispiel dafür ist sicherlich »Der Zauberlehrling«, ein Gedicht, das seine Aktualität auch heute nicht verloren hat.

Im Sinne Goethes möchten wir Sie zum Beobachten, zum Staunen und zum Ausprobieren einladen. Der illuminierte Park an der Ilm klingt und klappert. Es erwartet Sie ein vielfältiges Angebot aus Musik, Theater, Lesungen, Experimenten, Film und kulinarischen Genüssen.

Kinderprogramm von 16:00 - 19:00 Uhr

Bereits ab 16:00 Uhr wartet die Klassik Stiftung Weimar mit einem bunten Kinderprogramm im Park auf. Eröffnet wird die Veranstaltung durch den Chor der Diesterwegschule direkt vor dem Römischen Haus.

Ab 16:15 können sich Jungen und Mädchen beim Spielen mit Murmeln oder Stelzen auf der Großen Wiese in Richtung der Belvederer Allee vergnügen. Hier steht das Programm unter dem Motto Alte und neue Kinderspiele.

Von 17:20 - 17:40 Uhr führen Cornelia Thiele, Hannes Hiller und Philipp Schüler das Stück »Wenn Butrichsalz und Essigsäue« auf, in dem 3 Geschwister Chaos in der Hexenküche stiften, auf. Wiederholungen des 20minütigen Stückes folgen im Rahmen des Abendprogrammes um 19:40 und 22:00 Uhr.

Gegenüber dem Römischen Haus wird die Kreativ-Ecke ab 16:15 Uhr geöffnet. Eine Schreib- und Illustrationswerkstatt widmet sich Goethes Nautrgestalten. An einem weiteren Stand können Kaleidoskope unter der Anleitung von Ariane Schreiter basteln. Barbara Backe zeigt wie mittels Naturselbdruck, einem historischen Druckverfahren, kunstvolle Bilder entstehen.

Matthias Müller hilft bei der Herstellung eigener Thaumatrope, die die Frage offen lassen ob hier nicht eine optische Täuschung vorliegt. Ein weiterer Stand, betreut von der Imaginata aus Jena, laden Schwebespiegel und Spiegeltunnel ein, weitere optische Phänomene zu entdecken.

Zwischen 16:30 und 16:50 Uhr wird ein »Zauberlehrling außer Rand und Band« die unerfreulichen Erlebnisse einer vorwitzigen Tochter. Die Aufführung des Erfreulichen Theaters Erfurt wird zwischen 17:50 und 18:10 Uhr wiederholt.

Kinder können »Taler, Taler, Du musst wandern« und andere Singspiele unter der Leitung von Katja Rudloff zwischen 16:20 und 16:40 Uhr und nochmals zwischen 18:20 - 18:40 Uhr kennenlernen und mitspielen.

Die Kreativecke wird auch nochmals zwischen 19:30 und 21:00 Uhr für die Kleinen Gäste geöffnet.

Das Abendprogramm

Um 19:00 Uhr wird das Abendprogramm am Römischen Haus eröffnet. »Die Pfosten sind, die Bretter aufgeschlagen...«, was Hellmut Seemann, Präsident der Klassik Stiftung Weimar, den Abend anlässlich des 266. Goethe-Geburtstages eröffnen. Der Jugendchor Schola cantorum weimar eröffnet die Geburtstagsfeier musikalisch.

»Kennst Du das Land wo Zitronen blüh'n« und andere Lieder von Zelter, Schubert oder Mendelssohn, die nach Gedichten des Jubikars entstanden sind, werden von der Sopranistin Marietta Zumbült und Claudia Buder am Akkordeon zum besten gegeben. Um 20:00 Uhr wird ein amüsanter theatraler Disput über das, was die Welt im Innersten zusammenhält von Heike Meyer und Ute Wieckhorst unter dem Titel »Zum Erstaunen bin ich da« in Szene gesetzt. »Welch ein Geheimnis liegt in diesen Wundertönen!« versuchen der Bayon-Musiker Christoph Theusner und der Schauspieler Peter Rauch ab 20:30 Uhr zu ergründen. Um 21:50 Uhr werden nochmals Lieder von Zelter, Schubert und Mendelssohn durch die Sopranistin Marietta Zumbült und Claudia Buder am Akkordeon zum Erklingen gebracht. Um 22:50 Uhr folgt nochmals der theatralische Disput »Zum Erstaunen bin ich da!« und den Abschluss bilden um 23:15 Uhr schließlich Christoph Theusner und Peter Rauch mit »Welch ein Geheimnis liegt in diesen Wundertönen« zu Gehör. Alle Programmpunkte dauern etwa 20 Minuten.

Im Rahmen des Abendprogrammes zeigt das Erfreuliche Theater Erfurt in dem Stück »Zauberlehrling reset« die unerfreulichen Abenteuer eines naseweisen Schülers. Die Aufführung wird nochmals um 22:20 Uhr wiederholt.

Um 20:15 und 21:30 lädt der Schauspieler Henning Hacker in der Rolle von Öffnet internen Link im aktuellen FensterGoethes Gärtner Ferdinand Herzog zu einem Spaziertheater »Zwischen Baum und Borke« ein. Treffpunkt für diesen Programmpunkt ist an den drei Buchen.

Auf der Wiese in Richtung Parkhöhle findet sowohl um 21:30 Uhr als auch um 23:40 Uhr »Johann Wolfgang und die Blasmusik« statt. Hier werden Texte aus der Farbenlehre Öffnet internen Link im aktuellen FensterGoethes zu Tönen von Tuba Libre präsentiert.

Ein ausführlicher Programmabend erwartet den Besucher am Lisztdenkmal. Zwischen 19:40 und 20:00 Uhr wurd Goethes »Wanderers Nachtlied« in einer sehr eigenwilligen Bearbeitung vorgestellt. Ein Computer übernahm die Bearbeitung des Stoffes und wurde hierbei von Sovig Dyhoff, Martin Betram und Ronny Eckert unterstützt. Der Text stammt von Georges Perec. Eine weitere Aufführung folgt um 21:00 Uhr. »Zu verneindene böse Gewohnheiten« widmet sich den Strengen Regeln der Schauspielkunst, die Goethe aufstellte. Die neue Bühnenüberarbeitung wurde durch CompoStellas und Co. übernommen. Die Aufführungen folgen um 20:20 uns 22:10 Uhr und dauern etwa 20 Minuten.

Auch in der Parkhöhle wird an diesem Abend Goethes Geburtstag gefeiert. Unter dem Motto »Auch in den Felsen tief hinein...« steht eine Entdeckungsreise unter Tage. Auf Grund der durch die beengten Möglichkeiten in der Parkhöhle können maximal 12 Teilnehmer an den Führungen um 19:45, 20:45 und 21:45 Uhr teilnehmen. Die Führung dauert etwa 45 Minuten.

Zwischen 20:00 und 22:20 Uhr folgen drei kurze Filme über große Dinge. unter dem Motto »Bedenke die Folgen« werden »Der Zauberlehrling« von Vielmüheproduktion sowie »Fukushima und Goethe« von Hans Scheibner sowie »Infinite« von Steffen Troeger, golego animation gezeigt. Am Veranstaltungsort herrscht eine Temperatur von etwa 12 Gr. Die letzte Vorführung des insgesamt 20 Minuten langen Programmes beginnt um 22:00 Uhr.

Während der gesamten Veranstaltung besteht die Möglichkeit kleine und große kulinarische Köstlichkeiten zum Trinken, Naschen und Genießen zu erhalten.

Veranstaltungsinformation:
»... das Neue Klingt, das Alte klappert« - Ein Fest zu Goethes 266. Geburtstag
Freitag, den 28.08.2015 | 16:00 - 24:00 Uhr
Rund um das Römische Haus im Park an der Ilm
99423 Weimar

Eintritt frei


Letzte Änderung der Seite: 20. 06. 2022 - 19:06

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