Die 3 Begräbnisse

Das Beethoven-Haus Bonn und die Medienwerkstatt des Katholischen Bildungswerks Bonn produzierten vom 06. - 10.07.2015 ein Krimihörspiel über die drei Beerdigungen Ludwig van Beethovens, 1827, 1863 und 1888.

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Dass Beethoven im März 1827 starb und begraben wurde, wissen wir. Damals wurden ihm vor der Beerdigung zur Untersuchung einige Knochenteile aus dem Schädel herausgeschnitten.

36 Jahre später wurden seine sterblichen Überreste dann von einem inzwischen maroden Holzsarg in einen stabileren Zinksarg überführt. Der Schädel war inzwischen in mehrere Teile zerfallen. Von einigen dieser Teile machte der Arzt Franz Romeo Seligmann Gipsabgüsse, bevor der Schädel so gut es ging rekonstruiert und zurück in den neuen Sarg gelegt wurde. 

Als Beethovens sterbliche Überreste weitere 25 Jahre später in einen prunkvollen Metallsarg gelegt und auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt wurden, ließ man so gut wie keine Zeit, um den Zustand des Schädels genauer zu untersuchen. 

War da wohl etwas zu verbergen? Und was? Und wie kommt es, dass fast 120 Jahre später Teile von Beethovens Schädel in Amerika auftauchen?

Zehn junge Hörspielmacher zwischen 10 und 14 Jahren haben aus diesem historisch wahren Rahmen ein spannendes Krimi-Hörspiel entwickelt, das zu einer ganz eigenen Lösung der vielen Fragezeichen rund um Beethovens Schädel kommt.

Dabei haben sie nicht nur die Geschichte gemeinsam erfunden und die Dialoge geschrieben und eingesprochen, sondern auch viele Geräusche selbst aufgenommen, z.B. knarrende (Kirchen-)Türen oder Holztreppen und –böden (aus dem Beethoven-Haus). 

Die Musik – natürlich auch von Beethoven – haben sie ebenfalls selbst ausgesucht und sogar selbst eingesungen. Am Zusammenschnitt des Ganzen waren sie ebenfalls beteiligt.

Angeleitet wurden die jungen Hörspielmacher dabei von Said Suma (Medienwerkstatt des Katholischen Bildungswerks Bonn) und Martella Gutiérrez-Denhoff (Beethoven-Haus)


Letzte Änderung der Seite: 09. 07. 2022 - 12:07

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