- Konzert mit verschiedenen Werken Franz Gleißner
- „… die Wahrheit ist, daß mir auf Erden nicht zu helfen war."
Von Goethe bis Google
Selbst ein
Goethe konnte seine Werke durch Privilegien der Landesherren nur unzureichend schützen. Wie
Heinrich Heine und zahlreiche andere Autoren musste er sich gegen in- und ausländische Nachdrucke zur Wehr setzen.
Nachdruck und Schutz des Geistigen Eigentums sind Teil der nationalen und internationalen Debatte im 19. Jahrhundert. Eine primär politisch motivierte Raubdruckbewegung der »68er« verstieß gegen das geltende Urheberrecht und druckte zunächst Grundlagentexte der Neuen Linken nach. Die Ausstellung dokumentiert diese Entwicklungen bis in die Gegenwart zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Fragen nach der Legalität und Legitimität von Eigentumsformen und ihrer Grenzen, der Rolle und Funktion des Geistigen Eigentums werden heute beispielsweise durch Google und Open Access neu gestellt.
»Von Goethe zu Google – Geistiges Eigentum in drei Jahrhunderten« ist das Ergebnis eines Projektseminars am Lehrstuhl VII des Instituts für Geschichtswissenschaften der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU).
Die Ausstellung wurde in Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Düsseldorf und in Verbindung mit dem Heinrich-Heine-Institut und dem Goethe-Museum Düsseldorf realisiert.
Die Ausstellung wird am 16.11.2011 um 18 Uhr eröffnet. Anlässlich dieses Ereignisses führt Prof. Dr. Irmtraud Götz von Olenhausen mit ihrem Vortrag »Von Goethe zu Google. Zur Sozial- und Mediengeschichte des Geistigen Eignetums« in das Thema der Ausstellung ein.
Zur Ausstellung ist ein Begleitband im Verlag Düsseldorf University Press ein Begleitband.
Veranstaltungsinformation:
Von Goethe zu Google. - Geistiges Eigentum in drei Jahrhunderten
17.11.2011 - 08.01.2012 | Mo. - Fr. von 08:00 - 24:00 Uhr und Sa./So. von 09:00 - 24:00 Uhr
Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf
Zentralbibliothek Geb. 24.41
Universitätsstraße 1 | 40225 Düsseldorf