»Waterloo« - Das Ende des französischen Kaisers Napoléon

Start des Kinoprogramms im Forum mit der Monumentarverfilmung »Waterloo« von Sergei Bondartschuk nach dem Drehbuch von H.A.L. Craig und einem Star-Ensamble. Rod Steiger spielt Kaiser Napoléon und Christopher Plummer den englischen Befehlshaber Duke of Wellington.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterNapoleon war in den letzten 100 Jahren auch auf der Kinoleinwand stets präsent. Schon im Jahre 1897 machten die Brüder Lumière einen Film über den französischen Kaiser Öffnet internen Link im aktuellen FensterNapoleon. 30 Jahre später folgte der Stummfilm »Napoléon« von Abel Glance. Star-Regisseur Stanley Kubrick trug sogar eine der größten Privatsammlungen zum Leben und Werk Öffnet internen Link im aktuellen FensterNapoleon Bonapartes zusammen. Er hatte das Ziel das Leben des Korsen zu verfilmen, doch dieses Vorhaben scheiterte, obwohl das Leben Öffnet internen Link im aktuellen FensterNapoleons aus der Sicht des Star-Regisseurs alles habe, was eine gute Story ausmachen würde. Auch anderen Regisseuren hat das Leben und das Werk Öffnet internen Link im aktuellen FensterNapoleons als Inspiration gedient. Die Stoffe wurden doch auf unterschiedlichste Weise verarbeitet.

Einige dieser Historienepen, Thriller, Dramen oder Lovestorys werden exemplarisch in Zusammenarbeit mit der Bonner Kineothek in den nächsten Wochen im Rahmen der Ausstellung »Napoleon und Europa - Traum und Trauma« gezeigt.

Den Anfang macht am 19.01.2011 um 19:00 Uhr der Film »Waterloo« aus dem Jahre 1970. In der italienisch-russischen Produktion aus dem Jahre 1970 sorgte Regisseur Sergej Bondartschuk mit riesigen Massenszenen für Aufsehen. Diese Massenszenen waren nur durch erheblichen finanziellen und technischen Aufwand und dank eines großen und jahrelangen militärischen Beraterstabes waren effektvolle Schlachtengemälde möglich. Insgesamt ist es ein ciniasitsches Meisterwerk geworden.

Auch konnte Napoleon-Darsteller Rod Steiger (1925-2002) sowie Christoph Plummer (geboren 1929) und Orson Welles (1915-1985) in ihren Rollen überzeugen. So urteilte das das Lexikon »Filme im Fernsehen« über den Film: »Aufwendiges Monumentalspektakel [...], das die Dynamik des Massentötens als Schicksal anekdotisch verbrämt und die Ausführung von Strategien als mentalen Kampf überlegener Intelligenzen darstellt; Plummer überzeugt als Öffnet internen Link im aktuellen FensterWellington, Steiger hat in Szenen als gelegentlich augenrollend grimassierender Öffnet internen Link im aktuellen FensterNapoleon Momente unfreiwilliger Komik; eindrucksvoll die authentische Rekonstruktion und deren visuelle Umsetzung [...]«.

Der Film versetzt uns in den April 1814. Der französische Marschall Öffnet internen Link im aktuellen FensterNey drängt den angeschlagenen französischen Kaiser Öffnet internen Link im aktuellen FensterNapoleon zur Abdankung. Nach anfänglicher Weigerung willigt dieser schließlich ein und begibt sich ins Exil auf die Mittelmeerinsel Elba. Doch bereits elf Monate später kehrt er zurück. Die Schlacht von Waterloo gegen die vereinigten Heere des britischen Militärführers Öffnet internen Link im aktuellen FensterWellington und des preußischen Feldmarschalls Öffnet internen Link im aktuellen FensterBlücher besiegelt Öffnet internen Link im aktuellen FensterNapoleons endgültigen Untergang.

Die Serie wird am 26.01.2011 um 19.00 Uhr mit der Romanverfilmung »Desirée«. fortgesetzt.

Veranstaltungsinformation:
»Waterloo«
Kino in Forum der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Friedrich-Ebert-Allee 4 | 53113 Bonn
Tel.:     +49 (228) 9171-200
Email:  info(at)bundeskunsthalle(dot)de
Eintritt: 6,00 € / 4,50 € ermäßigt


Letzte Änderung der Seite: 09. 07. 2022 - 12:07

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