Gedenkveranstaltung am Schutze-Kersten-Denkmal 2021

Am 08.04.2021 gedachten die historischen Vereine in Kyritz an die Erschießung des Stadtkämmerers Schutze und des Kaufmanns Kersten durch napoleonische Truppen im Jahre 1807.

In den frühen Morgenstunden des 08.04.1807 wurden vor den Toren der Stadt Kyritz der städtische Kämmerer Johann Carl Friedrich Schultze und der ortsansässige Kaufmann Carl Friedrich Kersten standrechtlich durch nassau-usingische Truppen erschossen. Mit dieser Erschießung wollten die französischen Besatzungstruppen, die seit der Niederlage Preußens in der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt die Mark Brandenburg besetzt hielten, ein Exempel für ihre Macht setzen. 

Im Jahre 1845 sammelte man für den Bau eines Denkmals, dass an das schreckliche Ereignis des Jahres 1807 erinnern sollte. Der Oberprediger Heinrich Bauer verfasste eine Gedenkschrift über die historischen Ereignisse und steuerte den Erlös zur Finanzierung des Denkmals bei. Theodor Fontane erinnerte 1878 in seinem ersten Roman »Vor dem Sturm« ebenfalls an dieses Ereignis. Das Denkmal wurde nach Entwürfen von Friedrich August Stüler geschaffen und existiert noch heute, jedoch musste in den 1950er Jahren der Standort verändert werden.

Am 08.04.2021 haben Pfarrer Daniel Feldmann und Vertreter aus den historischen Vereinen der Stadt Kyritz ein Blumengebinde am Schulze-Kersten-Denkmal niedergelegt und an die beiden Opfer gedacht, die im Jahre 1807 Opfer der napoleonischen Besatzungspolitik wurden. Neben dem Heimatverein Kyritz haben auch die Historische Gesellschaft zu Kyritz, das 1. Historische Traditions- und Artilleriecorps Kyritz e.V. und die Kyritzer Knattermimen an der Veranstaltung teilgenommen.

 

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Letzte Änderung der Seite: 19. 09. 2021 - 00:09