Ludwig Uhland Preis

seit 1991

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Der Ludwig-Uhland-Preis wurde im Jahre 1991 durch den Unternehmer Carl Herzog von Württemberg, der seit dem Jahre 1975 auch dem ehemaligen regierenden Hause Württemberg vorsteht, gestiftet.

Mit dem Ludwig-Uhland-Preis werden Persönlichkeiten geehrt, die mit ihren Arbeiten

  • maßgeblich zum Verständnis der Kultur Württembergs oder des deutschen Südwestens beigetragen hat;
  • die wichtige Studien zu Ludwig Uhland, dem Namensgeber des Preises, vorgelegt oder sich auf einem der Arbeitsgebiete Uhlands ausgezeichnet haben oder
  • die in der Mundartforschung oder der Mundartdichtung mit maßgeblichen Arbeiten in Erscheinung getreten sind.

Der Preis ist mit 10.000 € dotiert und wird seit 1999 alle 2 Jahre am Geburtstage Ludwig Uhlands im Ludwigsburger Schloss verliehen.

Seit dem Jahre 2001 gibt es neben dem Hauptpreis noch einen Förderpreis, der mit einem Preisgeld von 5.000 € verbunden ist. Die Preisträger werden durch eine Jury ausgewählt, eine Bewerbung ist jedoch nicht möglich.

Preisträger des Ludwig-Uhland-Preises

Preisträger 2015

Dr. Bernhard Fischer erhält den Preis 2015 für seine aktuelle Arb über den württembergischen Verleger, Johann Friedrich Cotta (1769-1832). Im Jahre 2014 legte er seine Forschungsergebnisse auf fast 1.000 Buchseiten unter den Titel »Friedrich Cotta. Verleger – Entrepreneur – Politiker« vor.

 

Der Preisträger ist seit dem Jahre 2007 Direktor des Goethe- und Schiller-Archivs der Klassik-Stiftung Weimar und war zuvor 15 Jahre lang Leiter des Cotta-Archivs des Deutschen Literatur-Museums in Marbach am Neckar.


Letzte Änderung der Seite: 13. 02. 2019 - 01:02