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title: "Johann Georg Holtzhey (1729-1808) | EPOCHE NAPOLEON"
url: "https://www.epoche-napoleon.net/bio/h/holtzhey.html"
description: Biographie des niederländischen Medailleurs Johann Georg Holtzhey (1729–1808), dessen Werk zwischen Gelehrtenkultur, republikanischer Erinnerung und der politischen Bildsprache der Amerikanischen Revolution steht.
author: Michael Gnessner
date: 2024-10-05
modified: 2026-08-16
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# Johann Georg Holtzhey (1729-1808) | EPOCHE NAPOLEON

Johann Georg Holtzhey
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*\* 14.08.1729 in Amsterdam*
*† 20.02.1808 in Amsterdam*

Johann Georg Holtzhey (1729–1808) war ein niederländischer Medailleur und Münzmeister, der im späten 18. Jahrhundert zu den prägenden Gestaltern politischer, gelehrter und repräsentativer Medaillenkunst in der Republik der Vereinigten Niederlande gehörte. Aus der Werkstatt seines Vaters hervorgegangen, übernahm er 1749 den Amsterdamer Betrieb, wirkte später als Münzmeister in Utrecht und schuf Medaillen für gelehrte Gesellschaften ebenso wie für internationale politische Ereignisse. Seine größte Bekanntheit verdankt er den 1782 für John Adams (1735-1826) geschaffenen Medaillen auf die Anerkennung der Vereinigten Staaten durch die Generalstaaten und auf den niederländisch-amerikanischen Handelsvertrag. Damit wurde er zu einem Künstler, dessen Werk weit über die Niederlande hinausstrahlte und die politische Bildsprache der Revolutionszeit mitprägte.\[1\]\[2\]\[3\]

 Herkunft und Familie
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Johann Georg Holtzhey wurde nach den heute maßgeblichen Normdaten 1729 in Amsterdam geboren. Die numismatische Spezialliteratur der älteren Forschung setzt seine Geburt dagegen bereits in das Jahr 1726. Diese Abweichung ist bislang nicht abschließend aufgelöst; für eine zurückhaltende biographische Darstellung empfiehlt es sich daher, die moderne Normüberlieferung zu bevorzugen, den älteren Forschungsstand aber kenntlich zu machen.[1](#fn-1)[2](#fn-2)[4](#fn-4)
Er entstammte einer Familie, in der das Münz- und Medaillenwesen bereits fest verankert war. Sein Vater war Martinus Holtzhey (1697–1764), ein aus Ulm stammender Medailleur und späterer Münzmeister, seine Mutter Judith Cock (1694–1749), die Martinus Holtzhey 1725 in Amsterdam heiratete. Johann Georg war das älteste bekannte Kind des Paares; später folgten noch zwei Töchter sowie der jüngere Sohn Martinus Holtzhey jun. (1737–1789). Er wuchs damit in einem ausgesprochen handwerklich und kaufmännisch geprägten Milieu auf, in dem Entwurf, Herstellung und Vertrieb von Medaillen zum Familienbetrieb gehörten.[4](#fn-4)

 Ausbildung im väterlichen Betrieb
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Eine Universitätsausbildung oder ein auswärtiger künstlerischer Studiengang sind für Holtzhey nicht belegt. Gesichert ist dagegen, dass er im Betrieb seines Vaters ausgebildet wurde und bereits in den 1740er Jahren seinem Vater arbeitete und 1749 dessen Werkstatt in Amsterdam übernahm. Die ältere numismatische Forschung ergänzt, dass seine ersten signierten Medaillen 1748 datieren und er damals bereits als voll ausgebildeter Medailleur hervortrat. Zugleich ist plausibel, dass er schon zuvor an Arbeiten seines Vaters mitwirkte, auch wenn sich einzelne frühe Stücke nicht immer sicher zwischen Vater und Sohn scheiden lassen.[1](#fn-1)[4](#fn-4)

Als Martinus Holtzhey 1749 zum Münzmeister von Gelderland ernannt wurde und mit seiner Familie nach Harderwijk übersiedelte, blieb Johann Georg in Amsterdam zurück und setzte das Medailleurgeschäft fort. Damit begann seine selbständige Laufbahn. Der Übergang von der väterlichen an die eigene Werkstatt markiert eine entscheidende Zäsur in seinem Leben, denn von nun an trat er nicht mehr nur als Gehilfe, sondern als eigenverantwortlicher Produzent und Unternehmer auf.[4](#fn-4)

 Ehe, Haushalt und persönliche Verhältnisse
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Über Holtzheys Privatleben ist deutlich weniger bekannt als über seine berufliche Tätigkeit, doch lassen sich einige Grundzüge sicher angeben.

1767 heiratete er Cornelia Hester Slob (1748–1776). Nach ihrem frühen Tod ging er 1784 eine zweite Ehe mit Engelina Hofman (gest. 1802) ein. Beide Ehen blieben kinderlos.

Dieser Umstand ist für seine Biographie nicht belanglos, weil sich sein künstlerisches Erbe damit nicht in direkter Familienlinie fortsetzte, sondern vor allem über Schüler, Mitarbeiter und Werkstattnachfolger weiterwirkte.[4](#fn-4)

Ein erhaltenes Notizbuch aus den Jahren 1777 bis 1784 erlaubt zudem einen seltenen Einblick in seinen Alltag. Es zeigt Holtzhey nicht nur als Künstler, sondern auch als Kaufmann und Werkstattleiter, der Stempel verwaltete, Bestellungen ausführte, Lieferungen organisierte und Einnahmen wie Ausgaben notierte. Gerade darin spiegelt sich die Doppelnatur des 18.-jährigen Medailleurs zwischen Kunsthandwerk und unternehmerischer Praxis.[4](#fn-4)

 Aufstieg als Medailleur und Münzmeister
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 Nachruhm
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Beim Sterbedatum bleibt die Überlieferung uneinheitlich. Das RKD, das Biografisch Portaal und die KHMW führen Johann Georg Holtzhey mit dem Todesjahr 1808, wobei neuere Normdaten meist den 15.02.1808 nennen. Die numismatische Spezialliteratur von G. van der Meer gibt dagegen ausdrücklich den 20.02.1808 an und betont, Holtzhey sei damals über 81 Jahre alt gewesen. Sicher ist damit, dass er im Februar 1808 in Amsterdam starb; das exakte Datum bleibt in den heute bequem zugänglichen Quellen strittig.[1](#fn-1)[2](#fn-2)[4](#fn-4)[5](#fn-5)

Angaben zu Todesursache, Begräbnisort oder einem erhaltenen Grabmal konnten in den überprüften maßgeblichen Referenzen nicht sicher verifiziert werden. Diese Punkte sollten daher in einer wissenschaftlich zurückhaltenden Fassung offenbleiben.[1](#fn-1)[2](#fn-2)[4](#fn-4)

 Tod
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Holtzhey erlebte die politischen Umbrüche der 1790er und frühen 1800er Jahre noch selbst. Die ältere Spezialliteratur belegt, dass er 1799 mit Probemünzen für die Batavische Republik befasst war und dass David van der Kellen d. Ä. an den Stempeln für Holtzheys Probemünzen auf Ludwig Napoleon mitwirkte. Damit reicht seine Werkstatttradition sicher bis in die Zeit der Batavischen Republik und des Königreichs Holland hinein. Weniger klar ist dagegen, in welchem Umfang Holtzhey selbst noch eine größere eigenständige napoleonische Medaillenserie schuf; hierfür wäre eine weitergehende Spezialrecherche erforderlich.[4](#fn-4)[7](#fn-7)

In diesen letzten Jahren klagte Holtzhey wiederholt über seine Gesundheit. Die Forschung bringt damit auch die zunehmende Einbindung von Assistenten und Schülern in den Werkstattbetrieb in Verbindung. Sein Name blieb jedoch maßgebend, weil Entwurf, Aufsicht und künstlerische Autorität weiterhin mit seiner Person verknüpft waren.[4](#fn-4)

 Späte Jahre zwischen Batavischer Republik und Königreich Holland
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Holtzhey war nicht nur praktischer Medailleur, sondern wirkte auch publizistisch an der Erschließung historischer Medaillen mit. Zusammen mit seinem Vater Martinus Holtzhey veröffentlichte er 1755 einen Katalog historischer Medaillen zur Geschichte der Vereinigten Niederlande. Diese Publikation dokumentiert das Selbstverständnis der Werkstatt als Produzentin und Deuterin historischer Erinnerung. Sie steht zugleich für die enge Verbindung von Sammlung, Antiquarianismus und Medaillenkunst im 18. Jahrhundert.[8](#fn-8)

 Schriftstellerische und dokumentarische Tätigkeit
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Internationale Berühmtheit erlangte Holtzhey 1782 durch seine Medaillen für John Adams (1735–1826). Die Adams Papers der Massachusetts Historical Society dokumentieren den direkten Kontakt zwischen beiden. In seinem Schreiben vom 02.11.1782 dankte Adams Holtzhey für die Medaille auf das „great Event of the 19th of April 1782“, also auf die Anerkennung der Vereinigten Staaten durch die Generalstaaten. Adams bezeichnete das Stück als geistreich entworfen und sehr schön. Dieser Brief ist ein unmittelbarer Beleg dafür, dass Holtzheys Arbeit von einem der führenden amerikanischen Staatsmänner seiner Zeit hoch geschätzt wurde.[3](#fn-3)

Die Einleitung zu den Papers of John Adams beschreibt die Medaille näher. Ihre Vorderseite trägt die Devise „Libera Soror“ und zeigt Holland und Amerika als allegorische Frauengestalten: Holland setzt Amerika die Freiheitsmütze auf, Amerika trägt einen Schild mit dreizehn Sternen und steht über dem besiegten englischen Löwen. Die Rückseite zeigt das gestürzte englische Einhorn mit einer Inschrift gegen die Tyrannei. Diese Bildsprache verbindet republikanische Solidarität, anti-britische Polemik und die Aufnahme der Vereinigten Staaten in die Staatengemeinschaft in einer eindrucksvollen allegorischen Form.[3](#fn-3)

Noch aufschlussreicher ist Holtzheys Brief an Adams vom 23.12.1782. Darin erklärte er, er habe eine weitere Medaille geschaffen, um die Vereinigung der amerikanischen und niederländischen Staaten „für die Nachwelt“ sichtbar zu machen. Diese Aussage zeigt, dass Holtzhey die Medaille nicht bloß als Auftragsarbeit verstand, sondern als Medium historischer Erinnerung und politischer Deutung. Neben der Anerkennungsmedaille entstand 1782 auch eine zweite Medaille auf den Vertrag von Freundschaft und Handel zwischen den Vereinigten Staaten und den Vereinigten Niederlanden vom 08.10.1782. Zusammen machten beide Stücke Holtzhey zu einem der wichtigsten europäischen Medailleure der Amerikanischen Revolution.[3](#fn-3)

 Die Adams-Medaillen und die Amerikanische Revolution
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Holtzhey war nicht nur produktiver Medailleur, sondern auch Ausbilder jüngerer Stempelschneider. Das Getty ULAN nennt Hendrik Lageman (1765–1816) ausdrücklich als Schüler Holtzheys. Für David van der Kellen d. Ä. (1752–1815) berichtet das Nieuw Nederlandsch biografisch woordenboek, dass er unter Holtzheys Leitung an Probemünzen für die Batavische Republik arbeitete und später Anteil an den Stempeln zu Holtzheys Probemünzen auf Ludwig Napoleon hatte. Damit ist belegt, dass Holtzheys Werkstatt noch in den politischen Umbrüchen um 1800 als Schule der niederländischen Medaillenkunst fortbestand.[4](#fn-4)[7](#fn-7)

Gerade weil Holtzhey keine Kinder hinterließ, gewann diese Lehrerrolle besonderes Gewicht. Sein handwerkliches und künstlerisches Erbe wurde nicht von Nachkommen, sondern von Schülern und Werkstattmitarbeitern fortgetragen. In dieser Hinsicht steht er am Übergang von der familial geprägten Werkstatttradition des 18. Jahrhunderts zu einer stärker professionalisierten künstlerischen Praxis des frühen 19. Jahrhunderts.[4](#fn-4)[7](#fn-7)

 Lehrer und Werkstattvorstand
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Ein Schwerpunkt seines Wirkens lag in der Versorgung gelehrter Gesellschaften mit Preis- und Erinnerungsmedaillen. Die Koninklijke Hollandsche Maatschappij der Wetenschappen nennt ihn seit 1753 als Mitglied und hebt ihn als Entwerfer ihrer Preisfragenmedaillen hervor. Das ist kulturhistorisch von erheblicher Bedeutung: Holtzhey schuf damit nicht nur einzelne Kunstwerke, sondern prägte die visuelle Form wissenschaftlicher Anerkennung in der niederländischen Aufklärung.[5](#fn-5)[6](#fn-6)

Auch für die Teylerschen Gesellschaften arbeitete er nachweislich. Die biographischen Skizzen der KHMW und die spätere Überlieferung verweisen darauf, dass Holtzhey Medaillen für Teylers Godgeleerd Genootschap und Teylers Tweede Genootschap entwarf. Dass diese Typen teilweise über Jahrzehnte hinweg genutzt oder weitergeführt wurden, unterstreicht ihre institutionelle Bedeutung. Holtzheys Medaillen wurden so zu dauerhaften Trägern gelehrter Reputation und bürgerlicher Selbstvergewisserung.[6](#fn-6)

 Holtzhey und die gelehrten Gesellschaften
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Seit den 1750er Jahren entwickelte sich Holtzhey zu einem weithin gefragten Medailleur. Seine Werkstatt belieferte Privatpersonen, Sammler, Gelehrte und Institutionen mit Gedenk- und Preisprägungen. Das RKD verzeichnet ihn nicht nur als Medailleur, sondern auch als Münzmeister; für Utrecht ist seine Tätigkeit an der Provinzialmünze seit 1771 belegt. Die Koninklijke Hollandsche Maatschappij der Wetenschappen führt ihn ebenfalls ausdrücklich als „Medailleur en muntmeester“. Damit stand Holtzhey in einer seltenen Doppelrolle zwischen freier künstlerischer Produktion und offiziellem Münzwesen.[1](#fn-1)[5](#fn-5)[6](#fn-6)

Sein Werk umfasste Medaillen auf dynastische und staatliche Anlässe, auf Familienfeiern, gelehrte Preisvergaben und politische Ereignisse. Die ältere Forschung betont, dass sowohl Martinus Holtzhey als auch Johann Georg Holtzhey in der Republik besonders als Hersteller und Verkäufer von Familien- und Erinnerungsmedaillen geschätzt wurden. Johann Georg setzte dabei manches in der Tradition seines Vaters fort, entwickelte aber zugleich einen feineren, wenn auch oft nüchterneren Stil.[4](#fn-4)

Holtzheys Nachruhm beruht vor allem auf drei Leistungen. Erstens war er einer der wichtigsten niederländischen Medailleure des späten 18. Jahrhunderts. Zweitens prägte er mit seinen Preis- und Gesellschaftsmedaillen die visuelle Kultur gelehrter Auszeichnungen in der Republik nachhaltig. Drittens schuf er mit den Adams-Medaillen zwei Schlüsselwerke der europäischen politischen Ikonographie der Amerikanischen Revolution. Dass seine Werke bis heute in Museumsbeständen, kunsthistorischen Normdateien und numismatischen Nachschlagewerken präsent sind, unterstreicht seinen Rang.[1](#fn-1)[3](#fn-3)[5](#fn-5)

Ein sicheres zeitgenössisches Porträt Holtzheys ist nach den biographischen Skizzen der KHMW bislang nicht bekannt. Auch moderne Ehrungen wie Straßenbenennungen oder Institutionen, die sicher auf ihn zurückgehen, ließen sich in den hier überprüften Quellen nicht verlässlich nachweisen. Sein Nachruhm lebt daher vor allem in seinen Werken, in den von ihm geschaffenen Medaillentypen und in der Wirkung seiner Werkstatt auf nachfolgende Medailleure fort.[5](#fn-5)[6](#fn-6)[7](#fn-7)

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1. RKD Research, „Johann Georg Holtzhey“, mit Angaben zu Tätigkeit, Wirkungsorten, Werkstattübernahme 1749 und Einordnung als Medailleur und Münzmeister. [↩](#fnref-1)
2. RKD Kunstgeschichte
    Biografisch Portaal van Nederland, „Holtzhey, Johann Georg“, mit Nennung der Eltern Martinus Holtzhey und Judith Cock sowie de [↩](#fnref-2)
3. Massachusetts Historical Society, Adams Papers Digital Edition: Brief John Adams an Jean George Holtzhey vom 02.11.1782 mit Dank für die Medaille auf den 19.04.1782; ferner Holtzheys Brief an Adams vom 23.12.1782 über eine weitere Medaille „für die Nachwelt“. [↩](#fnref-3)
4. G. van der Meer, „De Algemene Familiepenningen van de Holtzhey’s“, in: Jaarboek voor Munt- en Penningkunde 1971/72, besonders zu Judith Cock, den Kindern der Familie, der Ausbildung Johann Georg Holtzheys, seiner Heirat mit Cornelia Hester Slob, der zweiten Ehe, der Kinderlosigkeit, seiner Werkstattführung und dem in der älteren Spezialliteratur genannten Sterbedatum 20.02.1808. [↩](#fnref-4)
5. Koninklijke Hollandsche Maatschappij der Wetenschappen, historisches Mitgliederverzeichnis und biographische Skizzen, mit Johann Georg Holtzhey als Mitglied seit 1753, „Medailleur en muntmeester“ und Entwerfer der Preisfragenmedaillen. [↩](#fnref-5)
6. KHMW, Biografische Schetsen, mit Hinweisen auf Holtzheys Arbeiten für Preis- und Gesellschaftsmedaillen sowie auf die fehlende gesicherte Porträtüberlieferung. [↩](#fnref-6)
7. Getty ULAN zu Johann George Holtzhey und Hendrik Lageman sowie das Nieuw Nederlandsch biografisch woordenboek zu David van der Kellen d. Ä.; beide belegen Holtzheys Rolle als Lehrer beziehungsweise Werkstattvorstand für die nächste Generation von Medailleuren. [↩](#fnref-7)
8. Nachweis des 1755 gemeinsam mit Martinus Holtzhey veröffentlichten Katalogs historischer Medaillen in numismatischer Forschungsliteratur. [↩](#fnref-8)