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Olaf Jessen - Preussens Napoleon ? - Ernst von Rüchel

Eine Kritik von Oliver Schmidt

Buchdaten
Preis 39,90 €
Autor Olaf Jessen
Titel "Preußens Napoleon?" Ernst von Rüchel. 1754-1823. Krieg im Lichte der Vernunft
Verlag Schöningh-Verlag Paderborn
Einband Gebunden
Seitenzahl 512
Maße (cm) 23,8 x 14 x 4,4
Gewicht (g) 957
Jahr 2006
ISBN10 3-506-75699-0
ISBN13 978-3-506-75699-2

Olaf Jessens Rüchel-Biographie ist flüssig geschrieben, und versucht, nicht nur Rüchels Leben darzustellen, sondern eine Art "Gesamtschau" (S. 16) seiner Zeit zu geben. Auf dem beschränkten Raum von gut 400 Seiten ist das natürlich ein großes Unterfangen, und führt leider dazu, daß manche interessante Details des eigentlichen Themas: Rüchels Leben und Charakter, unter den Tisch fallen und Fragen offen bleiben. Nachfolgend ein paar Beispiele:

S. 111: Anfang 1790 wird Rüchel von "Offizieren des Gefolges" beim König "angeschwärzt" - ich hätte gerne gewußt, worin diesese Anschwärzung bestand und wer genau ihr Urheber war. Oder es wäre gegebenenfalls zumindest ein Hinweis angebracht gewesen, daß weitere Details nicht bekannt sind, und das "Anschwärzen" eine Vermutung des Autors ist, um einen Grund für das wiedergegebene, leider keine konkreten Details enthaltende allgemeine Rechtfertigungsschreiben Rüchels an den König zu konstruieren ?

S. 145. Irgendwann, vielleicht im Mai 1793, sollen sich sich Rüchels unter "Dauerspannung" stehende Nerven "in einer Entgleisung [entladen haben], die seinem Herrenwitz kein gutes Zeugnis ausstellt". Das ist interessant zu erfahren, aber aber ich hätte mir gerne ein eigenes Urteil gebildet und gewußt, worin diese "Entgleisung" bestand. Die Fußnote verweist mich auf die ursprüngliche Ausgabe von Laukhards Memoiren aus dem Jahre 1796. Glücklicherweise befindet sich ein Exemplar in der Heidelberger Universitätsbibliothek.

Demnach gab Rüchel, laut Laukhard damals "von Wein etwas beschenkret" (in den Korrigenda verbessert zu "bescheniert", die gekürzte 1912er Ausgabe schreibt "begeniert") einem Soldaten einen Taler dafür, daß er den Franzosen seinen blanken Hintern zeigen und rufen sollte: "Hier leckt mich am A-, ihr hunzföttischen Patrioten! kommt her, leckt!". "Hundsfott" (das Geschlechtsteil einer Hündin) war eine damals gebräuchliche Beschimpfung tatsächlich oder vermeintlich verachtenswerter Personen.

Konkretere Belege für die angebliche Dauerspannung, oder Erläuterungen, worin sie denn nun genau bestand oder woran man sie bemerken konnte, fehlen aber. Eine Weinlaune ist vielleicht ein Indiz für eine nicht immer salonfähige Auffassung von Humor, aber nicht notwendigerweise für angespannte Nerven, und dazu, daß Rüchel seinen Aufgaben nicht gewachsen gewesen wäre, habe ich nirgends sonst irgendwelche Hinweise gefunden.

S. 168. Auch dafür, daß sich Rüchels Standesstolz in den 1790er Jahren "verhärtete", hätte ich schon gerne Belege oder wenigstens Indizien gesehen.

S. 183. Der wichtigste Eindruck für Rüchel von seiner Reise nach Petersburg soll die banale Erkenntnis gewesen sein, daß der Zar Friedrich den Großen als Vorbild behandelte - leider fehlt auch hier ein Quellenbeleg.

S. 339. Daß Rüchel aufgrund seiner Beziehung zu Schill beim König "ins Zwielicht geraten" sei , bleibt leider ebenfalls ohne Beleg. Die wiedergebenen Bemerkungen des Königs und Brixens zu Rüchels Nichtwiederanstellung im Jahre 1813 gehen auf diesen Aspekt überhaupt nicht ein.

Natürlich hat jeder Biograph das Recht, die von ihm geschilderte Person zu beurteilen. Seine Ansichten kann man dann oder kann sie auch nicht teilen, und es ist müßig, zum Beispiel darüber zu streiten, welche denn nun für Rüchel "die wichtigste Rede seines Lebens" war (S. 243). Schade jedenfalls, daß sie trotzdem nur in Exzerpt und Paraphrase wiedergegeben wird.

Die Urteile eines Biographen sind für den Leser aber nur von Wert, wenn sie nachvollziehbar sind. Leider verzichtet Olaf Jessen fast völlig darauf, die von ihm zitierten Aussagen und die Motive oder Intentionen ihrer Urheber zu bewerten. Eine private Äußerung in einem Brief hat aber zum Beispiel ein anderes Gewicht als eine öffentliche Behauptung, und Bemerkungen von Freunden oder Gegnern Rüchels sind auch unterschiedlich einzuschätzen. Zwar wird die Fundstelle für so gut wie jedes Faktum und die zahlreichen wörtlichen Zitate angegeben, so daß der Leser versuchen kann, diese Lücke selber zu schließen, doch die Entscheidung, auf Fußnoten zugunsten von Endnoten zu verzichten, und die Aufteilung des Quellenverzeichnisses machen es ihm nicht leicht.

Zunächst wird also der interessierte Leser auf eine Endnote verwiesen. Dadurch, daß die Numerierung der Anmerkungen mit jedem Kapitel wieder mit 1 beginnt, werden zwar vierstellige Nummern vermieden, stattdessen muß man aber beim Nachschlagen zusätzlich auf die Kapitelnummer oder die Seitenzahl achten, was zusätzliche Zeit kostet.

Die Endnote beschränkt sich darauf, den Namen des Autors und die Seitenzahl anzugeben, für mehr Details, zum Beispiel, was das eigentliche Thema (Buchtitel) der jeweiligen Quelle ist und aus welchem Jahr sie stammt, wird man erneut weiter nach hinten verwiesen: zum Quellen- und Literaturverzeichnis.

Hier sind die im Druck erschienenen Quellen unnötigerweise und künstlich in "Gedruckte Qellen" sowie "Forschungen und Hilfmittel" aufgeteilt, so daß man mit etwas Pech in beiden Unterabschnitten gesucht hat, bis man endlich fündig geworden ist.

Manchmal stolpert der Autor selber über seine Einteilung, wenn er zum Beispiel Scharfenorts "Quellenkunde der Kriegswissenschaften" als "Gedruckte Quelle" einordnet oder Veröffentlichungen von Tagebüchern oder Memoiren unter "Forschungen und Hilfsmittel" einreiht. Ein von Weinberg herausgegebener Text von Adolf Hitler aus dem Jahre 1928 ist zwar definitiv   eine "Gedruckte Quelle", aber wieso er eine Quelle zu Ernst von Rüchel darstellen soll, mag das  Geheimnis Jessens bleiben.

In den "Gedruckten Quellen" werden zwei verschiedene Werke Scharnhorsts vermengt (S. 450). Sein dreibändiges "Handbuch der Artillerie", dessen zweiter Band 1806 in Hannover erschien und desen Vorwort aus Göttingen datiert (vgl. S. 276), und sein hier genanntes ebenfalls dreibändiges "Handbuch für Offiziere", in dem nur der erste Band sich mit der Artillerie beschäftigt.

Hin und wieder bleibt eine Quelle unidentifizierbar, vielleicht aufgrund von Tippfehlern bei Zahlen, so zum Beispiel Anmerkung 163 zu Kapitel 6, oder Anmerkung 73 zu Kapitel 15.

Daß man die sehr häufig zitierte Quelle "Brixen" im Unterabschnitt "Archivalien" beim Deutschen Literaturarchiv Marbach am Neckar suchen muß, wird nur dem Leser verraten, der aufmerksam die Einleitung liest (S. 16 f.).

Die Anmerkungen hätten auch eine leichter zugängliche Position verdient, weil sie bisweilen interessante Erörterungen enthalten, so zum Beispiel die Anmerkungen 39 und 63 zum 12. Kapitel, oder Anmerkung 88 zum 13. Kapitel.

Das Buch hat viele gute Passagen, sehr anschaulich ist zum Beispiel die Schilderung der allgemeinen Verhältnisse in Kadettenkorps.

Um die interessanten Details zu den wirtschaftlichen Lebensumständen Rüchels und auch denen seines Vaters in einen wirtschaftlichen Kontext einordnen zu können, fehlen aber leider zusätzliche Informationen zu den allgemeinen Lebenshaltungskosten und dem nötigen Aufwand, um als Offizer  standesgemäß leben zu können.

Was hier, wie in vielen anderen Biographien auch, fehlt, aber meiner Meinung nach unbedingt zur schnellen Referenz in die Biographie eines Militärs gehört, sind:

- eine Auflistung von Rüchels Dienstgraden und wann er sie erreichte,
- eine Auflistung von Rüchels Dienststellungen und wann er sie innehatte,
- eine Auflistung von Rüchels Orden und wann und wofür er sie erhielt, sowie
- ein "Werkverzeichnis" mit einer Auflistung aller seiner militärwissenschaftlichen Werke.

Darüber hinaus hätte manchmal auch ein kurzer Überblicks-Stammbaum von Rüchels näheren Verwandten die Orientierung erleichtert.

Die Fähigkeit Jessens, geographische Zusammenhänge anschaulich zu schildern, entschädigt zumindest etwas für den gänzlichen Verzicht auf Karten. In der Biographie eines Militärs die Feldzüge und Gefechte ohne Kartenmaterial schilden zu wollen, bleibt dennoch ein kühnes Unterfangen.

Zuletzt wäre es natürlich schöner gewesen, wenn das Buch Wiedergaben von Abbildungen der wichtigsten Protagonisten enthalten hätte. Daß ein Porträt Rüchels es wenigstens auf den Schutzumschlag geschafft hat, wenn auch lieblos mit Schriftzügen verunstaltet, ist ein schwacher Trost.

Doch hiervon mag jeder halten, was er will.

Sehr ärgerlich dagegen sind die immer wieder ins Auge stechenden Flüchtigkeitsfehler. Etwa alle 20 bis 30 Seiten trifft man auf einen Tipp- und Satzfehler (wobei ich den Zahlendreher in den Kopfzeilen des 14. Kapitels nur einfach gezählt habe), doch müssen die natürlich dem Verlag und seinen Lektoren angelastet werden, und sind in einem Druckwerk dieses Umfangs vielleicht unvermeidlich.

Schlimmer wiegen die Fehler und Nachlässigkeiten des Autors selbst. Die folgende Aufzählung kann leider keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.
S. 44 und 123. Eine Verwechslung eines mir unbekannten "Philipps von Hessen-Kassel" (gemeint ist möglicherweise ein Prinz Philipp von Hessen-Philippstal (1686-1717), der von 1702 bis 1713 mit Rüchels Vater im selben Regiment diente) mit Friedrich II vom Hessen-Kassel (1720-1785).

S. 131. Der "Soldatennarr" war Ludwig IX, Landgraf von Hessen-Darmstadt (1719-1790), nicht sein Sohn Ludwig X, der 1790 den Thron bestieg.

S. 133 f. Die Erstürmung Frankfurts. Ausführlicher beschrieben findet sie sich zum Beispiel in C. Renouard, Geschichte des französischen Revolutionskrieges im Jahre 1792. Cassel 1865 S. 414-434. Laut Renouard (S. 422) hielt der Herzog von Braunschweig den Vormarsch der Truppen nicht "unvermittelt" an, weil er "in letzter Sekunde ... den Angriff verhindern" wollte, sondern weil er eine preußische Reserve-Kolonne erwarten wollte, deren Marsch aufgehalten worden war.

S. 140. In der ansonsten zutreffenden Beschreibung des Verlaufs einer Belagerung findet sich ein Fehler: Sappen werden nicht zickzackförmig gegraben, "um Flankierungen zu ermöglichen" , sondern im Gegenteil, um zu vermeiden, daß der Verteidiger die Sappen der Länge nach mit dem Feuer seiner Geschütze bestreichen kann.

S. 156. Blücher bat am 31. Oktober 1772 um seinen Abschied, da ihm ein anderer Offizier bei der Beförderung vorgezogen wurde. Am 20. Januar 1773 wurde er laut seinem Biographen Unger "kassiert", also unehrenhaft entlassen. Verhaftet wurde er nicht.

S. 160. Der Freiherr vom Stein wurde in Nassau an der Lahn geboren, war also kein gebürtiger Westphale.

S. 176. Die Größe der Kantone der pommerschen Kavallerie-Regimenter betrug im Jahre 1795 angeblich 400 bis 3500 Feuerstellen. Von dieser Diskrepanz überrascht, schlug ich in der Quelle nach. Dort heißt es (S. 693), daß am 1. Mai 1733 in Pommern "die Dragonerregimenter auf je 5 Eskadrons durchschnittlich 1400 [Feuerstellen] erhielten". Dagegen hatten (S. 692 f.) die beiden Ostpreußischen Dragonerregimenter (D6 und D7, die aber beide erst 1740 auf je 10 Eskadronen verstärkt wurden) "je 3530 Feuerstellen". Die Zahlen 400 oder 3500 finden sich am angegebenen Ort nirgends.

S. 209. Nicht eine Kompanie des Dritten Musketier-Bataillons bestand aus 320 Kantonisten und 220 Ausländern, sondern das gesamte Bataillon.

S. 215. Die Landwehr von 1813 wurde nicht nur "auf heimatlichem Boden eingesetzt", sondern genauso wie die Linientruppen verwendet. Viele Landwehr-Einheiten gelangten 1814 und 1815 mit der Feldarmee bis nach Frankreich.

S. 218. Yorck erhielt das Billet Rüchels im Jahre 1803, als er bereits seit drei Monaten Oberst war. Der Grafentitel von Wartenburg wurde ihm erst 1814 verliehen. Geboren war er in Potsdam, sein Vater stammte aus Pommern.

S. 221. Das Regiment mit der Stammnummer 18 hieß seit dem 21. Dezember 1797 "Regiment des Königs". Den Namen "Regiment von Preußen" hatte es nur von 1786 bis 1790 getragen

S. 231. Der im Jahre 1099 gegründete Johanniter-Orden erhielt Malta erst 1530, was also auch bei großzügiger Aufrundung keine 500jährige Herrschaft ergibt.

S. 270. Baron von Mauchenheim, genannt von Bechtolsheim, war 1806 noch Stabsrittmeister. Wenn er von Rüchel Major genant wird, liegt das daran, daß er später befördert wurde und Rüchel seinen als Quelle genannten "Pflichtgemäßen Bericht" eben erst im Mai 1808 verfaßte.

S. 289, Anmerkung 28 zu Kapitel 19. Feldjäger Johann Friedrich Steinert, geboren 1776 in der Kurmark, gehörte sei Januar 1801 zum Reitenden Feldjäger-Koprs und schied 1815 aus (Das Königlich Preussische Reitende Feldjäger-Corps. Berlin 1840, S. 70, No. 876). Er gehörte nicht zum 3. Bataillon des Regiments Alvensleben. In der Rangliste 1806 taucht er nicht auf, weil die Reitenden Feldjäger keine Offiziere waren.

S. 292, Die Kartätschkugeln stecken nicht in einem Stahlmantel, sondern in einer Eisenblechbüchse.

S. 297, Während Nienburg und Hamen tatsächlich an der Weser liegen, ist die Plassenburg die Festung oberhalb Kulmbachs, am weißen Main in Franken.

S. 330. Der angebliche Haftbefehl für Rüchel an Soult 1809 ist ein Übersetzungsfehler. Nach Anmerkung 22 (S. 428) befahl Napoleon: "Wenn Sie den geringsten Verdacht in bezug auf den General Rüchel hegen, lassen Sie ihn festnehmen ..."

S. 341. Der Autor schreibt: "Weit eher noch als 1806 scheint Preußen vor der Machtergreifung einer Offiziersjunta zu stehen. Doch der König meistert die Lage, indem er, durch Knesebeck beraten, das Oberkommando der Armee kurzerhand auflöst."

Als Quelle wird die Biographie Friedrich Wilhelms III.von Thomas Stamm-Kuhlmann angegeben, dort heißt es tatsächlich auf Seite 405 etwas pointiert: "Fast schien es es, als stehe Preußen kurz vor der Machtergreifung einer radikalen Offiziersjunta." Man beachte das Wörtchen "fast.

Zwar versuchten Blücher und andere, ihm nahestehende Generäle, eine harte Behandlung des niedergeworfenen Frankreichs gegen den versöhnlicher gestimmten König und seine politischen Berater durchzusetzen, doch irgendwelche Pläne, den König abzusetzen oder gar durch eine Militärregierung zu ersetzen, gab es nie. Daß die grundsätzliche Loyalität gegenüber dem König nie in Frage stand, zeigt sich auch darin, daß Blücher auch weiterhin vom König in hohen Ehren gehalten wurde.

Nach dem Friedensschluß blieben noch alliierte Truppenteile bis zum Abschluß der Reparationszahlungen in Frankreich zurück, darunter auch bis 1819 ein preußisches Armeekorps. Die Umstrukturierung der Armee war also im September 1815 sowieso notwendig.

S. 420, Anmerkung 56 zu Kapitel 19. "Linke Schulter vor" bedeutet tatsächlich, daß die linke und nicht die rechte Schulter des Soldaten vorgenommen wird (s. z. B. im 1788er Reglement für die Königliche Preußische Infanterie. S. 135 f.). Auch Massenbachs vom Autor nicht wiedergegebene Warnung "Da geben Ew. Excellenz dem Feinde die linke Flanke [...]" läßt keine andere Deutung zu.

Solche Fehler ändern natürlich den Lauf der Weltgeschichte nicht, untergraben aber das Vertrauen des Lesers in alle anderen Aussagen des Autors, auch in die durch Quellennachweise belegten, und hinterlassen so ein Gefühl des Mißbehagens.

Kurz, für den generell an der preußischen Armee und preußischer Politik zwischen 1780 und 1806 Interessierten ist Olaf Jessens Rüchel-Biographie ein unterhaltsames Lesebuch. Für den wissenschaftlich Interessierten ist sie dagegen auf Grund der Bibliographie und der zahlreichen Quellenhinweise als erster Einstieg in eigene, gründliche Recherchen nützlich.

Weiterführende Links

Im Reenactor-Forum von Waszmann wurde bereits eine Diskussion zum Buch von Olaf Jessen eröffnet. Sie sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren.

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