EPOCHE NAPOLEON


von der Bastille bis Waterloo

Gebhard Leberecht von Blücher an seine Gattin

vom 26.06.1815.

uf den March nach Piriß den 26sten Juni 1815.

 

gesund bin ich, noch 12 Meillen von Pariß die ich auch ballde zurücklegen werde. Schon habe

die Pariser, und die Provisorische Regiryg Deputi& geschickt und bitten um einstellung der Feindsehligkeiten, ich habe sie nicht angenommen. Bonaparte ist abgesetzt, und will nach Amerika gehen, ich habe Nostiz heim nach Laon geschickt und von die Deputirte Bonaparte sein Todt oder sein ausliienmg, die übergabe aller Festungen an der Sambre und der Mas erlangt dieses wehre die Condition unter welche ich mit ihm unterhandlen wollte. Dem ohn er acht marchire ich noch heutte grade uf Pariß, ich werde das Eisen Schmiden weil1 es wahrni

ist, den ich will vor dem herbst zu hauise sein, lebe wohl küsse lisettchen, grüsse alle bekannten, besonders Lottchen, die Girod und Worseig, noch ein word, dein 'Bruder und Girod sind gesund.

Blücher

Quelle:
E. von Colomb (Hg.): Blüchers Briefe aus dem Feldzügen 1813 - 1815, Stuttgart 1876

Letzte Änderung der Seite: 27. 03. 2017 - 22:03