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Vortrag im Wallraf: »Hittorff im Musée d’Orsay«

Im Rahmenprogramm der Ausstellung »PARIS ERWACHT! HITTORFFS ERFINDUNG DER PLACE DE LA CONCORDE« spricht Isabelle Morin Loutrel auf Einladung des INSTITUT FRANçAIS am 17.05.2017 über »Hittorff im Musée d’Orsay «.

Jakob Ignatz Hittorff (1792-1867) wurde in Köln geboren und galt als der bedeutendste Architekt in Paris der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Jakob Ignatz Hittorff (1792-1867) wurde in Köln geboren und galt als der bedeutendste Architekt in Paris der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts.

 

Am Donnerstag, den 17.05.2017 um 19:00 Uhr betrachtet der Stadtplaner Albert Friedrich Speer junior »Hittorff im Musée d’Orsay oder Der Meister der Farbe« im Rahmen des Begleitprogrammes der Ausstellung »PARIS ERWACHT! HITTORFFS ERFINDUNG DES PLACE DE LA CONCORDE«.

Das Musée du Louvre und später auch das Musée d'Orsay, das seit dem Jahre 1986 die Architekturzeichnungen des 19. Jahrhunderts aufbewahrt, sind seit Ende des 19. Jahrhunderts in den Genuss von drei sehr schönen und symbolträchtigen Zeichnungen als Vermächtnis der Familie Hittorff gekommen. Hierbei handelt es sich um folgende Jakob Ignaz Hittorffs Zeichnungen »Tempel von Selinunt«, »Tempel von Dendera«, die auf den Salon von 1859 gezeigt wurden, sowie den »Innenraum einer antiken Basilika«, aus dem Jahre 1831.

In den Jahren 1976 und 2013 haben die nationalen Sammlungen zwei weitere wichtige Zeichnungen erworben: »Der kaiserliche Zirkus oder Winterzirkus«, das etwa um 1852 entstand, und schließlich  das »Museumsprojekt für den Graf von Schönborn« aus dem Jahre 1823.

Diese Zeichnungen weisen ein gemeinsames Thema auf, die Farbgestaltung in der Architektur. Die Polychromie war nämlich das Lieblingsthema des Architekten Hittorff nach seiner Reise nach Italien und Sizilien in den Jahren 1822 bis 1824. Zu nennen wären die Debatten über die Nutzung der Farbe in der Architektur unter dem Gesichtspunkt der Erforschung der antiken Tempel, die Entstehung der Kirche Saint-Vincent de Paul in Paris unter dem Blickwinkel der Zeichnung zur Basilika, aber auch die Handhabung der Champs-Elysées und der Orte der Hauptstadt, an denen Feierlichkeiten stattfinden, mit dem Winterzirkus, den es heute noch gibt.

Des Weiteren könnte man auch die „romantische“ Ader der Architekten des 19. Jahrhunderts und ihren Einfluss auf die zukünftige Architektur ansprechen.  Jakob Ignaz Hittorff ist ein Architekt, der das Erscheinungsbild von Paris mit Großwerken verändert hat (Gare du Nord, Saint-Vincent de Paul, die Champs-Elysées…), der aber in Frankreich wenig bekannt ist.

Isabelle Morin Loutrel ist Kustodin und Leiterin der Architektursammlungen im Musée d’Orsay. Die Architektursammlungen der

Der Vortrag ist Teil des Rahmenprogrammes der Ausstellung »PARIS ERWACHT! HITTORFFS ERFINDUNG DER PLACE DE LA CONCORDE«, die vom 07.04. bis einschließlich 09.07.2017 zu sehen ist.

Veranstaltungsinformationen:
»Hittorff im Musée d’Orsay oder Der Meister der Farbe« - Vortrag von Isabelle Morin Loutrel
Donnerstag, den 17.05.2017 | 19:00 Uhr 
Stiftersaal im WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM & FONDATION CORBOUD
Obenmarspforten (am Kölner Rathaus) | 50667 Köln

:  +49 221 221 - 211 19
: +49 221 221 - 226 29

: info(at)wallraf.museum
http://www.wallraf.museum

 Eintritt frei.

Routenplaner zur Veranstaltung:

    Letzte Änderung der Seite: 26. 05. 2017 - 08:05