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Filmvorführung »Heinrich Heine Teil 1«

Das Ernst-Moritz-Arndt-Haus in Bonn zeigt den Film »Heinrich Heine Teil 1« im Rahmen der Sonderausstellung »Salonfähig: Die Frauen der Heine-Zeit« am 13.01.2017.

Szenenfoto aus dem Film »Heinrich Heine« von Klaus Emmerich aus dem Jahre 1977

Szenenfoto aus »Heinrich Heine«

Das Bonner Ernst-Moritz-Arndt-Haus zeigt im Rahmen der Ausstellung »Salonfähig: Die Frauen der Heine-Zeit« den ersten Teil des Filmklassikers »Heinrich Heine« aus dem Jahre 1977. Dr. Ingrid Botsch, Direktorin des Stadtmuseums Bonn, führt in den Abend ein. 

Im Jahre 1797 wurde in Düsseldorf der Schriftsteller Heinrich Heine geboren. Er war eine der wichtigsten literarischen Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Bereits zu Lebzeiten wurde er von seinen Anhängern geliebt und von seinen Kritikern gehasst.

Im zweiteiligen Dokumentarspiel steht jedoch nicht der Literat im Vordergrund, sondern der Mensch Heine mit seinem umfassenden existenziellen Problemen. Nachgezeichnet werden die Jugend- und Studienzeit als selbstbewusster Poet sowie die Begegnungen mit seiner Gönnerin Rahel Varnhagen von Ense und seinem Verleger Campe. Aber auch das Verbot seiner Schriften in Deutschland und im französischen Exil widmet sich das Dokumentarspiel, die Bekanntschaft mit George Sand und James Rothschild und schließlich wird auch sein achtjähriges Leiden an der Rückenschwindsucht, die Heine bei geistiger Klarheit vereinsamt und verbitterte, da sie ihn bis zum Lebensende ans Bett fesselte.

»Heinrich Heine« ist der gelungene Versuch, die Figur eines der größten deutschen Schriftsteller dem Publikum näher zu bringen. Regisseur Klaus Emmerich benutzte zur Darstellung der Lebenssituationen des Dichters vor allem den Dialog und nähert sich in seiner Inszenierung dem Menschen Heinrich Heine mit all seinen Nöten und Schwächen.

In dem Fil

Regisseur Klaus Emmerich (* 1943) studierte zunächst Germanistik und Angelistik an der FU Berlin und wechselte dann an die Hochschule für Fernsehen und Film in München (Abteilung Fernsehspiel). Seinen Durchbruch schaffte er mit dem Film »Die erste Polka«, in denen Maria Schell und Claus Theo Gärtner die Hauptrollen besetzten, gelang ihm der Durchbruch. Es folgten zahlreiche Fernsehproduktionen und -serien, wie beispielsweise »Rote Erde«, für die er 1983 den Goldenen Gong erhielt. Es folgte die Journalistenserie »Reporter« und mehrere Arbeiten für den »tatort«.

Der zweite Teil des Dokumentarspiels wird am Sonntag, den 15.01.2017 um 18:00 Uhr im Ernst-Moritz-Arndt-Haus aufgeführt.

Der Eintritt für die Veranstaltung beträgt 5,00 €.

Veranstaltungsinformationen:
»Heinrich Heine Teil 1« - Filmvorführung
Freitag, den 13.01.2017 | 18:00 Uhr
Ernst-Moritz-Arndt-Haus
Adenaueralle 79 | 53113 Bonn

: +49 228 24 14 35
: +49 228 24 14 35

stadtmuseum(at)bonn.de
: http://www.bonn.de/@stadtmuseum

Filminformation

Titel:Heinrich Heine
Land:Deutschland
Jahr:1977
Regie:Klaus Emmerich
FSK:6 Jahre
Darsteller:

Christoph Bantzer (Heine)
Horst-Christian Beckmann (Salomon Heine)
Barbara Sukowa (Amalie)
Anfried Krämer (A. W. Schlegel)
Rosemarie Fendel (Rahel Varnhagen)
Rolf Becker (Campe)
Walter Rilla (von Cotta)
Rudolf Wessely (Gustav)
Maria Emo (Babette)
Alexander May (Pastor Bonitz)
Stephan Cherdron (Heine als Kind)
Jürgen Pruschansky (Grabbe)
Eva Schuckardt (Mathilde)
Gertrud Kückelmann (Charlotte)
Hans-Michael Rehberg (Ludwig Böme)
Richard Beek (Pastor Grimm)

 

 

 

Routenplaner zur Veranstaltung

Letzte Änderung der Seite: 21. 09. 2017 - 01:09