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Friedrich Ludwig Jahn und die Geschichte seines Eisernen Kreuzes

Friedrich Ludwig Jahn ist uns heute noch immer ein Begriff als Turnvater Jahn. Aber er war nicht nur Begründer der Turnbewegung, sondern auch unter Adolf Freiherrn von Lützow einer der ersten Angehörigen des Lützowschen Freicorps im Jahre 1813.

Jahn nahm auch als Premierleutnant an den Gefechten um Mölln im Jahre 1813 teil. Für seinen Einsatz wurde er am 18.02.1819 in die Liste der berechtigten Offiziere des 25. Infanterie-Regiments - dem Nachfolgeregiment des Lützowschen Freicorps -aufgenommen. Am 30.08.1815 erhielt Jahn sein Patent als königlich-preußischer Premier-Leutnant a.D.

Sein Erbanspruch verwirklichte sich im Jahre 1825, doch  König Friedrich-Wilhelm III. erklärte in einer königlichen Kabinetts-Ordre vom 27.10. gleichen Jahres: für jetzt des Eisernen Kreuzes nicht würdig".

Die Verweigerung erfolgte auf Grund der politischen Tätigkeiten und auch der Gefängnisstrafe, die Jahn einige Jahre vorher aus politischen Gründen verbüßte. Auch bei der allgemeinen Verleihung im Jahre 1839 wurde sie für Jahn ausgesetzt. Erst am 07.12.1840 wurden durch Friedrich-Wilhelm IV. alle Bedenken gegen eine Verleihung an Jahn fallengelassen. So wurde das Eiserne Kreuz im Jahre 1840 - 27 Jahre nach der rühmlichen Tat an den Beliehen ausgehändigt.

Eine häufig wiederholte Geschichte, das Jahn das Eiserne Kreuz von Friedrich Wilhelm den IV. nachträglich verliehen bekommen habe, ist falsch.