EPOCHE NAPOLEON


von der Bastille bis Waterloo

Johann Wilhelm Ludwig Gleim

* 02.04.1719 in Ermsleben/Halberstadt
† 18.02.1803 in Halberstadt

Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803) war ein deutscher Schriftsteller der Aufklärungszeit. Er galt als Begründer des Halberstädter Hainbundes.
Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803)

Johann Wilhelm Ludwig Gleim erblickte am 02.04.1719 als Sohn eines Obersteuereinnehmers in Ermsleben bei Halberstadt das Licht der Welt. Er entstammte somit einer bürgerlichen Beamtenfamilie. Er hatte noch neun Brüder und zwei Schwestern.

Seine erste Schulbildung erhielt Gleim zunächst durch einen protestantischen Geistlichen und ab 1730 besuchte er die Oberpfarrschule in Wernigerode; ab dem Jahre 1738 schrieb er sich als Student der Rechtswissenschaften an der Universität Halle ein. In dieser Zeit gründete sich eine literarische Freundschaft mit Johann Peter Uz (1720 - 1796) und Johann Nikolaus Götz (1721 - 1781). Das Studium wurde ihm durch wohlhabende Gönner nach dem Tod der Eltern im Jahre 1735 ermöglicht. Zu diesen Gönnern gehörte auch der königlich preußische Geheimrat Adolf Ludwig Reinhard, der ihn wie einen eigenen Sohn aufnahm.

Im Jahre 1740 verließ Gleim Halle um seinen Reinhard, der das Amt des dänischen Finanzministers übernehmen sollte, zu folgen. Er reiste über Berlin und Lähme, wo er seine Schwester vor der Reise nochmals sehen wollte, als ihn die Nachricht erreichte, dass sein Gönner gestorben sei.

So ging Gleim zunächst als Hauslehrer nach Potsdam, erhielt jedoch noch im selben Jahr eine Anstellung als Sekretär des Prinzen Friedrich Wilhelm von Brandenburg-Schwedt (1715-1744), den jüngsten Sohne des Markgrafen Albrecht Friedrich (1672-1731). In dieser Zeit lernte er auch den Lyriker und Übersetzer Immanuel Jakob Pyra (1715 - 1744) kennen, dessen Einfluss sich auf Gleims Werk stark auswirkte. Auch mit den Schriftsteller Ewald Christian von Kleist (1715-1759) pflegte er seit jener Zeit eine enge Freundschaft und weckte zugleich seinen dichterischen Geist.

Im Jahre 1744 begleitete Gleim den Prinzen von Brandenburg-Schwedt in den zweiten schlesischen Krieg. Nach dem Tode des Prinzen während der Belagerung von Prag trat er in die Dienste des Fürsten Leopold I. von Anhalt-Dessau (1676-1747). Die rücksichtslose Behandlung seines Arbeitgebers veranlasste ihm sich nach einem neuen Betätigungsfeld umzusehen. Dieses fand er 1747 als 2. Sekretär des Domkapitels in Halberstadt.

Im gleichen Jahr noch folgte seine Beförderung zum Hauptsekretär und ein Kanonikat am Stift Walbeck, das für gute Einnahmen sorgte. Dadurch musste er sich bis zu seinem Lebensende keine finanziellen Sorgen mehr machen und konnte seinen Liebhabereien ausgiebig nachgehen. Bis auf die obligatorischen Fahrten einmal im Jahr nach Berlin, um sich um Angelegenheiten seines Stiftes zu kümmern, führten ihn seine Reisen nicht mehr aus der Halberstädter Umgebung heraus. Er behielt sein Amt beinahe 50 Jahre und legte es erst im Jahre 1797 nieder.

Im Jahre 1744 veröffentlichte Gleim sein erstes Buch »Versuch in scherzhaften Liedchen«, dem im folgenden Jahr bereits der zweite Teil der Sammlung folgte. Er erneuerte in der Lyrik die Form und glaubte, durch die Beseitigung des Reims, einen entscheidenden Beitrag für eine fruchtbare Entwicklung der deutschen Lyrik geleistet zu haben. Gleichzeitig suchte er nach eingängigen Stoffen und fand sie in anakreonitischen Themen, wie sie Hagedorn (1708-1754) in die zeitgenössische Literatur einführte.

Neben seiner eigenen schriftstellerischen Tätigkeit pflegte Gleim aber auch seine zahlreichen Freundschaften und Brieffreundschaften mit allen Größen der damaligen deutschen Literaturszene. Gleim war Gründer des Halberstädter Dichterkreises zu dem Johann Peter Uz, Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803), Moses Mendelson (1729-1786), Johann Gottfried Herder (1744-1803), Johann Heinrich Voß (1751-1826) und Johann Gottfried Seume (1763-1810) gehörten.

Sein gastfreundliches Haus zog auch immer wieder junge Talente an, die seine Förderung und Unterstützung suchten und fanden. Zu diesen jungen Talenten gehörte zum Beispiel Franz Alexander von Kleist.

Gleim beschränkte sich in seinem literarischen Werk nicht nur auf die Lieddichtung, sondern versuchte sich in allen damals bekannten Literaturformaten. So gibt es von ihm Fabeln, Lerngedichte, Epigramme. Zu seinen bekanntesten Werken gehören seine »Preussischen Kriegslieder in dem Feldzügen 1756 und 1757 von einem Grenadier«, dass er im Jahre 1758 veröffentlichte.

Den aufkommenden Sturm und Drang in der Literatur konnte Gleim nichts abgewinnen, da für ihn sein Ideal das friderizianische Preußen war und bis zu seinem Tode blieb. So wurde er folglich auch zu einem Gegner der Französischen Revolution.

Im Jahre 1801 erblindet der greise Gleim, auch eine Operation konnte sein Augenleiden nicht verbessern. Er starb am 18.02.1803 in Halberstadt.

Werke:

  • Versuch in scherzhaften Liedern. Berlin, 1744
  • Versuch in scherzhaften Liedern. Zweeter Theil. Berlin, 1745
  • Der Ursprung des Berlinischen Labyrinths. Credite posteri. Hor. Leb. II Od. 19. Berlin, 1747
  • Der alte Freyer. Eine Erzählung. Cölln, 1747
  • Lieder. Amsterdam, 1749
  • Lieder. Zürich, 1749
  • Der blöde Schäfer. Ein Lustspiel. Berlin, 1752
  • Ode, als der Hochwohlgebohrne Herr, Herr Christoph Ludwig von Stille, Gene-ralmajor des Königs, Obrister eines Cüraßier-Regiments, Amtshauptmann zu Himmelstedt, Curator der Academie der Wissenschaften zu Berlin, und Erbherr auf Schwabach, den 18. Octobrer 1752 in die Ewigkeit gegangen war. Halberstadt, (1752)
  • Versuch in scherzhaften Liedern. Erster und zweiter Theil. Berlin, 1753
  • Romanzen. Berlin/Leipzig, 1756
  • Fabeln. erster und zweiter Theil. Berlin, 1756/1757
  • Lied der Preußen. An die Kayserin Königin, nach Wiedereroberung der Stadt Breßlau am 19. December 1757. Breslau, 1757
  • Lieder, Fabeln und Romanzen, von J(ohann) W(ilhelm) (Ludwig) G(leim). Leipzig, 1758
  • Preussische Kriegslieder in den Feldzügen 1756 und 1757 von einem Grenadier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Mit Melodien. Berlin, (1758)
  • Ein Schlachtgesang und zwey Siegeslieder von einem preussischen Grenadier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). o. O., 1758
  • Lied eines Preußischen Grenadiers (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim) bey Anfang des Krieges 1756 und Schlachtgesang der Preußen vor der Schlacht bey Prag den 6. May 1756 nebst dem Liede der Preußen an die Kayserinn-Königinn nach Wiedereroberung der Stadt Breßlau am 19. Dec. 1757. Berlin, 1758
  • Der Grenadier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim) an die Kriegsmuse nach dem Siege bey Zorndorf den 25. August 1758. o. O., 1759
  • Philotas. Ein Trauerspiel. Von dem Verfasser der preussischen Kriegslieder (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim) vercificirt. Berlin, 1760
  • Sechzig freundschaftliche Briefe von dem Verfasser des Versuchs in scherz-haften Liedern (d. I. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Berlin, 1760
  • Klagen. Berlin, 1762 - Romanzen, mit Melodien, und einem Schreiben an den Verfasser derselben. Hamburg/Leipzig, 1762
  • Lob des Landlebens. Berlin, 1764
  • Petrachische Gedichte. Berlin, 1764
  • Lob des Landlebens. O. O., 1765
  • Sämtliche Schriften des Herrn F. W. (d. Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Neue vermehrte Ausgabe. Amsterdam, 1765
  • Herrn F. W. G. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim) sämmtliche poetische Wercke, I. Theil. Straßburg, 1765
  • Der Tod Adams. Ein Trauerspiel. Von Herrn (Friedrich Gottlieb) Klopstock. In Verse gesetzt von dem Verfasser der preußischen Kriegslieder (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Berlin, 1766
  • Lieder. Nach dem Anakreon von dem Verfasser des Versuchs in scherzhaften Liedern (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Berlin/Braunschweig, 1766
  • Neue Lieder. Von dem Verfasser der Lieder nach dem Anakreon (d.i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Berlin, 1767
  • Sämtliche Schriften des Herrn F. W. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Neue vermehrte Ausgabe. II. Theil. Amsterdam, 1767
  • Der blöde Schäfer. Ein dramatisches Gedicht. Zürich, 1767
  • Herrn (Johann Wilhelm Ludwig) Gleims sämtliche Poetische Schriften, ganz neue, sehr viel vermehrte Auflage. Frankfurt/Leipzig, 1768
  • Briefe von den Herren (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim und (Johann Georg) Jacobi. Berlin, 1768
  • Amor und die Muse von Gleim. Halberstadt, 1769
  • Lob des Landlebens. (Berlin), (1769)
  • Dem Oberbürgermeister Schulze zu Neu-Hallensleben. Den 21. Septemb. 1769. o. O., 1769
  • Herrn (Johann Wilhelm Ludwig) Gleims Neue Lieder. Frankfurt/Leipzig, 1769
  • Sinngedichte, als Manuscript für Freunde. Berlin, 1769
  • Oden. Nach dem Horatz. Berlin, 1769
  • An den Herrn Canonicus (Johann Georg) Jacobi, als ein Criticus wünschte, daß er aus seinen Gedichten den Amor herauslassen möchte. Berlin, 1769
  • Sämmtliche Schriften des Herrn F. W. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig) Gleims. Neue vermehrte Auflage. Erster und zweiter Theil. Amsterdam, 1770
  • Der Apfeldieb. Ein dramatisches Sinngedicht. Berlin, 1770
  • Alexis und Elise. Drey Gesänge. Berlin, 1771
  • Sämmtliche Schriften des Herrn F. W. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig) Gleims. Neue vermehrte Auflage. Erster bis fünfter Theil in drei Bänden. Amsterdam, 1771
  • Briefe von Herrn (Johann Joachim) Spalding an Herrn (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Frankfurt/Leipzig, 1771
  • Zwey Lieder eines armen Arbeitsmannes zum NeujahrsGeschenk 1772, und wird verkauft zum Beßten der Armen für zwey Groschen zu Halberstadt bey dem Buchhändler Herrn Groß. 1772
  • Lieder für das Volk. Halberstadt, 1772
  • An die Musen von (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. 1772
  • Die beste Welt von (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim und (Johann Georg) Jacobi. Halberstadt, 1772
  • Gedichte nach den Minnesingern. Dem Kaiser Heinrich, dem König Wenzel von Beheim, dem Marggrafen Otto von Brandenburg mit dem Pfeile, dem Herzog von Anhalt, dem Herzog Johann von Brabant, dem Herzog Heinrich von Pressela, und andern. Wird verkauft zum Besten zweyer armen Mägdchen für 12 Groschen, oder 12 Exemplare für einen Louis d'or. Berlin, 1773
  • Das Ritterstück. Nebst Anhang. 1773
  • Halladat oder das rothe Buch (zum Vorlesen in den Schulen). Erster und zweiter Theil. Hamburg, 1774
  • Die häuslichen Freuden am 19ten Sept. 1774. o. O., 1774
  • Halladat oder Das rothe Buch. Hamburg, 1774
  • Der gute Mann. Als dem Vater des Vaterlandes wegen eines Geschenks von dreißig tausend Thaler ein Fest gefeyret wurde. Zum Besten der Armen. Halberstadt, 1775
  • Sämmtliche Schriften des Herrn F. W. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig) Gleims. Erster bis sechster Theil. Neue und verbesserte Auflage. o. O., 1775
  • Des Herrn F. W. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig) Gleims Fabeln. Zwey Bücher. o. O., 1776
  • Sinngedichte. Dreyßig Exemplare für Freunde. o. O., 1776
  • Romanzen. o. O., 1777
  • Sämmtliche Schriften des Herrn F. W. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig) Gleims. Erster bis achter Theil. Neue und verbesserte Auflage. o. O., 1777 (7. u. 8. T. 1779)
  • Preussische Kriegslieder im März und April 1778. Von einem Grenadier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Leipzig, (1778)
  • Der Rosenraub. Berlin, 1778
  • Preußische Kriegeslieder. Berlin, 1778
  • Preussische Kriegslieder in den Feldzügen von 1756 und 1757 von einem Grenadier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Mit neuen Melodien. Berlin, 1778
  • Kriegslieder im May, Junius und Julius 1778. Von einem Grenadier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Berlin. 1778
  • Kriegslieder im August 1778. Von einem Grenadier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Berlin, 1778
  • Briefe von den Herren (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim und (Johann Georg) Jacobi. Berlin, 1778
  • Friedensgesang. Am Friedensfest zu Halberstadt, den 23. May 1779. Halberstadt, 1779
  • Wettgesang. Im May 1779. Halberstadt, 1779
  • Sämmtliche Schriften des Herrn F. W. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig) Gleims. Sechs Teile in zwei Bänden. Karlsruhe, 1780
  • Drey Gedichte an den Herrn Domdechant (Ernst Ludwig) Freyherrn Spiegel zum Diesenberg, Funfzigjährigen Dom- Capitularen zu Halberstadt, nebst Anhang, an den heiligen Stephanus. Halberstadt, 1781 (s. a. Heinrich Benedictus Oppermann / Mitautor)
  • Lobgesang eines Preußischen Patrioten. Im Jenner 1781. (wird zum Besten einer Wittwe verkauft). Halberstadt, (1781)
  • An den Herrn geheimen Rath, Freyherrn Spiegel von und zu Pikkelsheim. Im Oktober 1781. (Halberstadt), (1781)
  • Episteln von Johann Wilhelm Ludewig Gleim. Original Ausgabe. Leipzig, 1783
  • Reisegespräche des Königs (d. I. Friedrich II. von Preussen) im Jahr 1779. Zum Besten armer Soldatenkinder in Druck gegeben vom Verfasser der preußischen Kriegslieder (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim), am Geburtstage des Landesvaters im Jahr 1784. Halberstadt, 1784
  • Epoden. o. O., 1785
  • Blumen auf unseres (Ernst Ludwig Frhr.) Spiegels Grab. Unter den Todten beweint ein Jeder die seinen; um Dich weint, Spiegel, die Stadt und das Land, aber die Freunde noch mehr. Halberstadt, den 7ten Jun. 1785. Halberstadt, 1785
  • Noch Blumen auf das Grab des Menschenfreundes (d. i. Ernst Ludwig Frhr. Spiegel zum Diesenberg). Halberstadt, den 7. Juni 1785. Halberstadt, 1785
  • Blumen auf Leopolds (d. i. Leopold, Herzog von Braunschweig-Lüneburg) Grab. o. O., 1785
  • Lied gesungen am Geburtstage des Königs (d. i. Friedrich II. von Preussen) zu Halberstadt den 24ten Januar 1785. (Halberstadt), (1785)
  • Lied der deutschen Fürsten im August 1785. o. O., (1785)
  • Der König (Friedrich II. von Preussen) und (Hans Joachim von) Ziethen. Gesungen zu Halberstadt den 24ten Jenner 1785. Halberstadt, 1785
  • Als Mein Geliebtester Bruder Daniel Conrad Vollrad Gleim Zur Erde bestattet wurde. Zu Magdeburg den 29. Dec. 1785. o. O., 1785
  • Ernst Möring. Halberstadt, 1786
  • Lied gesungen in der Mitternacht vom Jahr 1785 zum Jahr 1786. Von (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. o. O., (1786)
  • Fabeln von (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Original-Ausgabe. Mit allergnädigsten Freyheiten. Berlin, 1786
  • Etwas von der Erleuchtung zu Halberstadt am Huldigungs-Tage den 24. Oct. 1786. (Halberstadt), 1786
  • Die goldnen Sprüche des Pythagoras, aus dem Griechischen, nebst Anhang, von (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Halberstadt, 1786
  • Blumen auf (Ernst Ludwig Frhr.) Spiegels Grab. Berlin, 1786
  • Gleim und Luchesini. o. O., 1786
  • Gesang der Musen und der Landleute, gesungen in der Litterarischen Gesellschaft zu Halberstadt, im Trauer-Jahr der Preussen, den 18ten Sept. 1786. Halberstadt, (1786)
  • Friedrich der Zweyte (König von Preussen) nach Seinem irdischen Leben. Gesungen vom Verfasser der Kriegslieder (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Im August 1786. Berlin, 1786
  • Die Frage : Wozu marschiren die Preußen? Beantwortet von einem alten Preußischen Grenadier. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Berlin, 1787
  • Zwei Gedichte auf den Hut Friedrich des Einzigen (d. i. Friedrich II. von Preussen), welchen des Herzogs Friedrichs von Braunschweig Durchlauchten dem Verfasser der preußischen Krieges-Lieder (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim) sandten. Halberstadt, 1787
  • Oden von Johann Wilhelm Ludewig Gleim, seit dem vierten August 1786 Ehrenmitglied der Königlich Preussischen Academie der Künste und mechanischen Wissenschaften. O. O., 1787
  • Preußische Kriegslieder in den Feldzügen 1756 und 1757 von einem Grena-dier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Neue Auflage, mit neuen Melodien. Berlin, 1787
  • Der beste König. Von Gleim. Halberstadt, 1788
  • Einige Gedichte für einige Leser auf dem Congreß zu Reichenbach und auf der Kaiserwahl zu Frankfurt am Mayn. Berlin, 1790
  • Preussische Marschlieder im May 1790. Halberstadt, 1790
  • Preussische Soldatenlieder in den Jahren von 1778 bis 1790. Berlin, 1790
  • Das Möpschen. Halberstadt, 1791
  • Lieder, gesungen im Jahr 1792. o. O., 1792
  • Sinngedichte von (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Als Handschrift für Freunde. o. O., 1792
  • Kriegslieder. Bey dem Ausmarsch des Halberstädter Regiments, den 19, Jun. 1792. o. O., (1792)
  • Preußische Kriegslieder, zum Singen in Frankreich im Jahr 1792. Von einem alten Grenadier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). o. O., (1792)
  • Zeitgedichte von alten Gleim. Als Handschrift für Freunde. o. O., 1792
  • Siegeslied, als Mainz überwunden war. Den 22. Juli 1793. Berlin, 1793
  • Lieder zur Spiegelfeyer. Ein Denkmal jährlich ihm zu weihen, hält Volk und Stadt und Land für süße Pflicht. Halberstadt, 1793
  • Zeitgedichte vor und nach dem Tode des Heiligen Ludewig des Sechzehnten (König von Frankreich). o. O., 1793
  • Kriegslieder im Jahr 1793. Deutschland, 1794
  • (Gotthold) (Ephraim) Lessings Briefwechsel mit Friedrich Wilhelm (Ludwig) Gleim. Berlin, 1794
  • Forstenburg beklagt von (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim, im September 1794. o. O., 1794
  • Das Hüttchen. Halberstadt, 1794
  • Lieder zur Spiegelfeyer. Halberstadt, 1795
  • Nesseln auf Gräber. o. O., 1795
  • Amor und Psyche. O. O., 1796
  • An (Christian Konrad Wilhelm) Dohm. Am Gedächtnißtage seiner Ankunft zu Halberstadt, den 22ten März 1796. Halberstadt, (1796)
  • Kraft und Schnelle des alten Peleus. o. O., 1797
  • Held Ferdinand besungen vom alten Gleim. o. O., 1798
  • Sämmtliche Schriften des Herrn F. W. (d. i. Johann Wilhelm Ludwig) Gleims. Erster bis vierter Band. o. O., 1798 bis 1801
  • Zeitgedichte vom alten (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Seinen Freunden zum Geschenk. Halberstadt, den 2. April 1799. Halberstadt, 1799
  • An Deutschlands Fürsten im Jahr 1800 vom alten (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. o. O., 1800
  • Preußische Volkslieder in den Jahren 1772 bis 1800. Vermehrte Auflage. (Halberstadt), 1800
  • Todtenopfer, als Herr Rektor Gottlob Nathanael Fischer den 24. März 1800 zur Erde bestattet wurde, dargebracht vom alten (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Halberstadt, (1800)
  • Dramatische Gedichte. Berlin, 1800
  • Zeitgedichte für wenige Leser. Vorbericht. Wenige Leser sind unparteiisch, deswegen sind diese Gedichte nicht für alle. o. O., 1801
  • Zeitgedichte für einige Leser. o. O., 1801
  • Zeitgedichte von einem alten Deutschen (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Deutschland, 1801
  • Lieder zu einem Roman. o. O., 1801
  • Ein kleines Gedicht auf die Vermählung des Herrn Grafen Ferdinand Stolberg mit der lieblichen Gräfin Marie Agnes Stolberg, Wernigerode, 25. Mai 1802. Von einem alten Mann, der ein großes nicht mehr machen kann. o. O., (1802)
  • Lied am Spiegelfeste zu singen. Halberstadt, 1802
  • Nachtgedichte vom alten (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Im Frühjahr 1802. o., O., 1802
  • Briefe zwischen (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim, Wilhelm Heinse und Johann von Müller. Aus Gleims litterarischem Nachlasse herausgegeben von Wilhelm Körte. Erster und zweiter Band. Zürich, 1806
  • Johann Wilhelm Ludwig Gleims Leben. Aus seinen Briefen und Schriften von Wilhelm Körte. Halberstadt, 1811
  • J(ohann) W(ilhelm) L(udwig) Gleim's sämmtliche Werke. Erste Originalausgabe aus des Dichters Handschriften durch Wilhelm Körte. Acht Bände. Halberstadt, 1811 bis 1813 u. 1841
  • Halladat oder das rothe Buch, von (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Neustadt (Orla), 1812
  • Halladat oder das rothe Buch, von (Johann Wilhelm Ludwig) Gleim. Plauen, 1813
  • J(ohann) W(ilhelm) L(udwig) Gleim's Fabeln, Erzählungen und Romanzen. Neueste Auflage. Wien, 1816
  • J(ohann) W(ilhelm) (Ludwig) Gleims Sämmtliche Werke. Mit Großherzoglich Badischen gnädigsten Privilegio. Vier Bände. Karlsruhe, 1819/1820
  • Anthologie aus J(ohann) W(ilhelm) L(udwig) Gleim's sämmtlichen Werken. Erster bis dritter Theil. (Cabinets-Bibliothek der deutschen Classiker, Lfg. 45). Hildburghausen/New York, 1829
  • Preussische Kriegslieder von einem Grenadier. Von Johann W(ilhelm) L(udwig) Gleim. Herausgegeben von August Sauer. (Deutsche Litteratur-denkmale des 18. Jahrhunderts, herausgegeben von Bernhard Seuffert). Heilbronn, 1882
  • J(ohann) W(ilhelm) L(udwig) Gleims Ausgewählte Werke. Herausgegeben von Leonhard Lier. Leipzig, 1885
  • Preussische Kriegslieder in den Feldzügen 1756 und 1757 von einem Grena-dier (d. i. Johann Wilhelm Ludwig Gleim). Mit Melodien. Berlin, 1906
  • Das rothe Buch. Dritter Theil. o. O., o. J.
  • Nachtgedichte von Gleim. In den Sommer-Monaten 1802. Halberstadt, o. J.

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