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Amalie Zephyrine von Salm-Kyrburg

* 06.03.1760 in Paris
† 17.10.1841 in Sigmaringen

Amalie Zephynine von Salm-Kyrburg (176ß-1841)
Amalie Zephynine von Salm-Kyrburg (176ß-1841)

Amalie von Salm-Kyrburg wurde am 06.03.1760 in Paris geboren. Sie heirate auf Wunsch ihrer Eltern den Erbprinzen Anton Aloys von Hohenzollern-Sigmaringen. Nach der Geburt ihres Sohnes kehrte sie bereits im Jahre 1785 nach Paris zurück. Sie empfand das Leben in der schwäbischen Kleinstadt an der Donau als »unerträglich eingend«.

In Paris ließ ihr Bruder Friedrich III. Fürst zu Salm-Kyrburg durch den Architekten Pierre Rousseau in den Jahren 1782-1787 das Hótel de Salm (heute an der Rue de Lile bzw. am Quai d’Orsay gelegen, errichten). Antoine-Francois Peyre stattete das Palais aus. Schnell entwickelte sich der Pariser Wohnsitz der Familie Salm-Kyrburg zum Treffpunkt der hochadeligen Oberschicht im vorrevolutionären Frankreich.

Im Laufe der Revolution schlugen sich sowohl ihr Bruder als auch ihr Gelieber, Alexandre de Beauhamais – der erste Ehemann Josephines – auf die Seiten der Jakobiner. Die beiden Männer verloren unter der Guillotine ihr Leben während sie die blutige Phase der Revolution überleben konnte.

Sie erwarb in einem geheimen Vertrag im Jahre 1797 den Friedhof Cimetière de Picpus, wo sowohl ihr Bruder als auch ihr Gelieber in Massengräbern begraben waren.

Nach Ende der Terrorherrschaft pflegte die Fürsten enge Kontakte in die neue politische Klasse. Sie pflegte auch enge Kontakte zu Josephine Beauhamais, der Gattin ihres Geliebten, und Charles-Maurice Talleyrand-Périgord. Dank ihrer engen Beziehungen zum Hofe des Ersten Konsuls und späteren Kaisers der Franzosen Napoleon gelang es ihr, die Souveränität und den Erhalt ihres Fürstentums für ihren Sohn zu sichern. Es gelang ihr, die drohende Mediatisierung zugunsten Württembergs oder Badens sowohl von ihrem eigenen Fürstentum als auch von Hohenzollern-Hechingen abzuwenden. Zugleich setzte sie sich für den Erhalt des neu geschaffenen Fürstentums Salm ein und vertrat ihren Minderjährigen Neffen Friedrich IV. zu Salm-Kyrburg als Vormund.

Nach zwanzigjährigen Aufenthalt in Paris kehrte Amalie Zephyrine nach Sigmaringen zurück. Zunächst bewohnte sie das ehemalige Amtshaus des Klosters Inzigkofen und wohnte später dann im »Alten Prinzenpalais« Amalie von Salm-Kyrburg wurde am 06.03.1760 in Paris geboren. Sie heirate auf Wunsch ihrer Eltern den Erbprinzen Anton Aloys von Hohenzollern-Sigmaringen. Nach der Geburt ihres Sohnes kehrte sie bereits im Jahre 1785 nach Paris zurück. Sie empfand das Leben in der schwäbischen Kleinstadt an der Donau als »unerträglich eingend«.

In Paris ließ ihr Bruder Friedrich III. Fürst zu Salm-Kyrburg durch den Architekten Pierre Rousseau in den Jahren 1782-1787 das Hótel de Salm (heute an der Rue de Lile bzw. am Quai d’Orsay gelegen, errichten). Antoine-Francois Peyre stattete das Palais aus. Schnell entwickelte sich der Pariser Wohnsitz der Familie Salm-Kyrburg zum Treffpunkt der hochadeligen Oberschicht im vorrevolutionären Frankreich.

Im Laufe der Revolution schlugen sich sowohl ihr Bruder als auch ihr Gelieber, Alexandre de Beauhamais – der erste Ehemann Josephines – auf die Seiten der Jakobiner. Die beiden Männer verloren unter der Guillotine ihr Leben während sie die blutige Phase der Revolution überleben konnte.

Sie erwarb in einem geheimen Vertrag im Jahre 1797 den Friedhof Cimetière de Picpus, wo sowohl ihr Bruder als auch ihr Gelieber in Massengräbern begraben waren.
Nach Ende der Terrorherrschaft pflegte die Fürsten enge Kontakte in die neue politische Klasse. Sie pflegte auch enge Kontakte zu Josephine Beauhamais, der Gattin ihres Geliebten, und Charles-Maurice Talleyrand-Périgord.
Dank ihrer engen Beziehungen zum Hofe des Ersten Konsuls und späteren Kaisers der Franzosen Napoleon gelang es ihr, die Souveränität und den Erhalt ihres Fürstentums für ihren Sohn zu sichern. Es gelang ihr, die drohende Mediatisierung zugunsten Württembergs oder Badens sowohl von ihrem eigenen Fürstentum als auch von Hohenzollern-Hechingen abzuwenden. Zugleich setzte sie sich für den Erhalt des neu geschaffenen Fürstentums Salm ein und vertrat ihren Minderjährigen Neffen Friedrich IV. zu Salm-Kyrburg als Vormund.

Nach zwanzigjährigen Aufenthalt in Paris kehrte Amalie Zephyrine nach Sigmaringen zurück. Zunächst bewohnte sie das ehemalige Amtshaus des Klosters Inzigkofen und wohnte später dann im »Alten Prinzenpalais«  in Sigmaringen. Dieses wurde durch ihren Gemahl Anton Aloys in den Jahren 1822-1825 eigens für sie errichtet. Sie wurde von ihren Untertanen als großzügige Fürstin geschätzt.

Amalie-Zephyrine starb am 17.10.1841 im »Alten Prinzenpalais« zu Sigmaringen. Sie ist Namensgeberin des Amalienfelsens im Donautal. Neben einer Inschrift trägt es das Allianzwappen von Salm-Kyrburg und Hohenzollern-Sigmaringen.