EPOCHE NAPOLEON


von der Bastille bis Waterloo

Friedrich Carl Hector Wilhelm von Günderrode

* 25.04.1786 in Karlsruhe
† 21.03.1862 in Frankfurt/Main

Geboren wurde Friedrich Carl Hector Wilhelm von Günderrode als jüngster Sohn des Schriftstellers und Senators Hector Wilhelm von Günderrode (1755-1786) und dessen Ehefrau Luise Sophie Victorie Auguste Friderike von Günderrode. Er war der jüngste Bruder der Dichterin Karoline von Günderrode. Vier ältere Schwestern starben noch im Kindesalter.

Günderrode studierte in Heidelberg Jura und trat dann in badische Dienste, wo er Kammerherr und Forstmeister in Mosbach am Necker wurde. Im Jahre 1823 wurde er Senator und Schöffe in Frankfurt/Main.

Er wurde viermal zum Ältesten Bürgermeister der Stadt Frankfurt gewählt. Im Jahre 1841 übernahm er erstmalig das Amt von Gottfried Scharff (1782-1855). Ihm folgte am 01.01.1842 erneut sein Amtsvorgänger. Im Jahre 1847 löste er erneut Scharff ab. Im folgte Carl Heinrich Georg von Heyden (1793-1866) als Ältester Bürgermeister mit einer zweiten Amtszeit. Im Jahre 1851 gingen die Amtsgeschäfte erneut von Carl Heinrich Georg von Heyden, der inzwischen seine dritte Amtszeit vollendete, an Günderrode über. Im Jahre 1852 folgte ihm Johann Georg Neuburg (1795-1866) im Amt. Ein letztes Mal wurde er im Jahre 1861 zum Ältesten Bürgermeister gewählt und übernahm die Amtsgeschäfte von Samuel Gottlieb Müller. Nach seinem Ausscheiden übernahm am 01.01.1862 Neuburg zum fünften und letzten Mal auf dem Stuhl des Ältesten Bürgermeisters der Freien Reichsstadt Frankfurt Platz.

Er war auch Mitglied der gesetzgebenden Versammlung. Er gehörte auch als Mitglied der Senatskommission an, die den Kontakt zu den Behörden des Deutschen Bundes pflegte.

Günderrode starb 21.03.1862 in seiner Wahlheimat Frankfurt/Main.

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