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David von Neumann

* 28.08.1735 in Königsberg / Ostpreussen
† 16.04.1807 in Cosel/Oberschlesien

Geboren wurde der Sohn des Königsberger Kaufmanns und Gutsbesitzers am 28.08.1735 auf einem Gut bei Wehlau in Ostpreussen. Nach dem Studium wurde er zunächst Hofmeister bei der Familie des Kanzlers  von Korff in Königsberg. Während des siebenjährigen Krieges trat Neumann in das Kleistsche Freikorps ein und wurde zum Offizier und Adjutanten befördert. Nach dem Frieden von Hubertusburg 1763 gehörte er zu den wenigen Offizieren, die Friedrich II. in die Armee übernahm.

Er nahm im Jahre 1778/79 am bayrischen Erbfolgekrieg als Premierleutnant im Imfanterieregiment von Rothkirch teil. Als Adjutant des Generals von Rothkirch wurde er am 10.06.1779 in den  erblichen Adel erhoben. Als Generalquartiermeister des Generals von Knobelsdorff wurde ihm der Pour-le-merite verliehen.

Von 1802 bis zu seinem Tode befehligte Generalmajor von Neumann die Festung Cosel. Die Festung Cosel war jedoch sehr schlecht ausgerüstet. Von den planmäßig 7.000 Mann Besatzung standen zu Beginn der Belagerung am 23.01.1807 nur etwa 4.000 vorhanden und diese galten nicht gerade als die zuverlässigsten. Am 17.03.1807 wurde die Belagerung in eine Blockade umgewandelt. Generalmajor von Neumann lehnte eine Kapitulation strikt ab. In dieser Zeit wurde der Generalmajor durch seinen Sohn, dem späteren General der Infanterie August Wilhelm von Neumann, unterstützt. Er war Adjutant des Festungskommandanten.

Oberst von Puttkammer, der nach dem Tode von Neumanns das Kommando weiterführte, hielt bis zum Friedensschluss die Festung im Besitz.

Nach kurzer Krankheit verstarb David von Neumann am 16.04.1807. Er war mit Elisabeth Josepha Maria Antonia von Jost (1745-1827) verheiratet.

Für diese herausragende Leistung des Generalmajors bei der Verteidigung der Festung Cosel wurde im Jahre 1880/81 den Enkeln und Nachkommen des Generals gestattet, den Namen von Neumann-Cosel zu führen.