Leopold Kuppelwieser
* 17.10.1796
† 17.11.1862 in Wien
Bereits in sehr jungen Jahren zeigte Leopold Kuppelwieser sein künstlerisches Talent. Zunächst beschäftigte er sich mit der plastischen Darstellung. Sein Talent wurde von niemand geringeren als dem Bildhauer der Wiener Klassik und Professors an der Wiener Kunstakademie Anton Zauner entdeckt. Bereits im Jahre 1809 wurde der Junge in die Wiener Kunstakademie aufgenommen. Sein Hauptfach war Zeichnen.
Zwischen 1823 und 1825 begleitete Kuppelwieser den russischen Aristrokraten Alexander Beresin nach Italien. Die Zeit nutzte er, um sich in Rohm intensiv dem Studium der Fresken widmete. Die neuen Einflüsse, die er während seiner Italienreise gewann, verhalfen ihm auch zu einer Weiterentwicklung seines bisherigen Mastils und so überzeugte er vor allem durch gelungene, scharfe Portraits und einem genauen Erfassen der Persönlichkeit. Seine Malweise wurde strenger und abrupter. Von 1836 war Kuppelwieser auch als Professor an der Wiener Akademie tätig. Zu dieser Zeit begründete er seinen Ruf als religiöser Maler. Es entstanden vile großformatige Altarbilder und großflächige Freskenzyklen.
Leopold Kuppelwieser starb am 17.11.1862 in Wien.